@@BestattungenBurger Danke Johannes!! Freut mich dass die Arbeit dahinter gewertschätzt wird 🙌 Pyrolyse spielt bei euch im Krematorium keine Rolle oder?^^
Sehr Interessantes Video! Vielen Dank. Sehr schade, dass "nur" so wenig Menschen dieses Video sehen und deinen Kanal kennen. Du und die Kliemanachbarn haben viel mehr aufmerksamkeit verdient. Die Arbeit, die du und Michi in die Videos und die Podcastfolgen stecken ist bemerkenswert, Vieln Dank!
danke dir @EliasVoigt-pr2wx Kann ja noch kommen - ich hoffe das Menschen das Video teilen und so neue Leute drauf kommen und der Algorithmus zieht nach. Mal sehen Danke für deine Wertschätzung - habe es auch an Michi weitergegeben
Danke für dein Video, Kohle durch Pyrolyse finde ich auch, wirklich die beste Methode die ich bisher recherchiert habe. Ich bin seit über zehn Jahren an dem Thema und ich komme auch nur auf viele Vorteile und wenig probleme. Die Anlagen müssten nur Dezentral aufgebautund betrieben werden. Was fraglich ist ob das wirklich in der Geschwindigkeit passieren kann, wie wir es bräuchten. Wirklich gut zusammen getragen! Danke!
@@sebastianwolf9091 Danke für den Kommentar! Wieso meinst du (falls ich dich richtig verstehe) dass der dezentrale Aufbau, nicht schnell genug werden kann? Bietet dass nicht genau den Nährboden dafür? (Siehe auch PV, Wind oder Akkus, die ja auch dezentral sind)
Pflanzenkohle ist wirklich ein Interessanter Werkstoff. Weniger weil es irgndwo C speichert. Eher wegen seinen Eigenschaften, gerade auch in der Landwirtschaft.
Danke für das Video, als Energie und Umwelttechnik Ingenieur der sich hauptsächlich im Kraftwerksbau beschäftigt sehr spannend. Holzhackschnitzel-Kraftwerke bekommen ca. 100% mehr Energie aus dem Holz durch die Verbrennung als durch die Pyrolyse. Ich denke das der Rohstoff Pflanzenkohle bekannter werden muss, damit sich dieser Effizienzgedanke aufhebt. Die Effizienz muss weitergedacht werden. Ich war eigentlich schon immer gegen die Verbrennung von "Wäldern", aber gänzlich vermeiden lässt sich das nicht. Grüße aus Hamburg.
Wow! Vielen Dank für die tolle Recherche mit Zahlen/Daten/Fakten! Ich selbst habe schon Kompost und Bokashi zusammen mit Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl im Gemüsegarten vererdet - die Zucchini im nächsten Jahr sind quasi explodiert obwohl wir nur spärlich gegossen hatten 😎👍🏻 Auch die Beimischung zu Beton klingt wirklich interessant 🧐 wichtig für alle zukünftigen Häuslebauer. Danke auch hierzu für die Quellen in der Beschreibung, da muss ich gleich mal weiterlesen 🤓
@@chrissilila9590 Danke fürs teilen deiner Erfahrungen 👍 Mein Vater hat ähnliche Erfahrungen gemacht nur mit Gesteinsmehl auf Kleegras. Ja, gerne durch die Quellen wühlen und kritisch durchleuchten 🙌 dafür sind sie da 👍
Ich nutze Pflanzenkohle in meinem Garten mit extremen Sandboden und ich habe super Erträge. Ich mulche viel und versuche mit Gründungung den Humusanteil zu erhöhen und die Qualität des Bodens ist schon viel besser.
Na endlich.... wir verwenden seit Jahren Pflanzenkohle im Garten, Trenntoilette, Bokashi und und und.... Die enormen Möglichkeiten durch die Erzeugung im Pyrolyseofen sind schon ein Hammer bei den vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten. Es ist wohl noch nicht gewollt und das bei einer so einfachen wie nachhaltigen Wertschöpfung. Weiter so, freuen uns schon auf weitere Videos von Euch 👍
Sehr wichtiges und informatives Video! Verfolge deinen Kanal schon länger und finde, dass du viel mehr Aufmerksamkeit verdient hast! Außerdem kann ich jedem deinen Podcast „Klimanachbarn“ empfehlen 👍 Mach weiter so :)
Danke! Dies ist ein Thema, auf das ich meine Bekannten mit Holzwirtschaft hinweisen werde! Ihr bisheriges Geschäftsmodell beinhaltet nur Nutz- und Brennholz.
An der Stelle vielleicht auch interessant: E41 unseres Podcasts „Klimanachbarn“. Darin sprechen wir mit einem Bürgermeister, dessen Ort viel mehr Strom erzeugt als verbraucht. Und die auch auf Pyrolyse zur nahwärmeversorgung setzen. ruclips.net/video/3UN4jSCSPdQ/видео.htmlsi=4TpOUi6ohnFl3L3F
Ja das mit der Pflanzenkohle ist sicher eine gute Idee und sinnvoll (ist ja auch nicht neu). Aber den großen Wurf in Sachen Co2 - Entnahme würde ich mir davon nicht versprechen. Solche Anlagen können nur in den Wintermonaten (von November bis Februar) wirklich sinnvoll betrieben werden, im restlichen Jahr kann man Wärme und Strom gut mit der Sonne decken. Ob bei so kurzer Laufzeit ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist ist fraglich. Und dann ist da noch die Verfügbarkeit von Biomasse. Wenn 40% der Energie in der Kohle bleibt und dann noch mal 25% für den Strom verbraucht wird, dann muss viel Holz nachwachsen um alle Gebäude heizen zu können. Wie gesagt, es ist sicher eine gute Idee, aber nur ein ganz kleiner Teil der Lösung.
Also ich möchte mit Wasserlinsen unser Abwasser reinigen und anschließend die Wasserlinsen zu Biokohle machen. Wie im Video gezeigt ist das vieleicht nicht so sinnvoll, aber die Masse um die es hierbei geht, die geht schon pro Person in die Millionen. Die Berechnungsgrundlage ist für mich der Phospatgehalt pro Person im Abwasser. Kannst selber mal nachrechnen was dabei rum kommt.
Warum kannst du die Anlage nur im Winter betreiben, Prozesswärme kann die Industrie immer gebrauchen. Ein Blockkraftwerk ist auch grundlastfähig, bzw. elastisch einsetzbar.
@@h2m1ify Weil die Ressource Holz nur begrenzt verfügbar ist. Im Sommer kann man Strom und Wärme gut mit der Sonne decken, da brauchen wir kein Holz verheizen. Auch bei den Biogasanlagen wird die Abwärme im Sommer eher unsinnig verwendet.
@@PatrickNiedermayer bitte gerne weiß nicht ob du mal über Aqua-, Aero- oder hydropinik Anlagen nachgedacht hast damit könnte man die restlichen Probleme ( Lebensmittelproduktion, Wasserverbrauch) lösen. 🙏
An alle da draußen, die selber Energie in Form von Strom und Wärme erzeugen und CO2 speichern wollen. Im Besonderen Landwirte die selber Terra Preta auf ihr Feld bringen wollen oder Firmen die Pflanzenkohle erzeugen und verkaufen wollen. Wer ein Hargassner KHK hat oder kaufen will, sollte diese Firma um eine kleine Softwareänderung fragen, die den Rüttelrost öfter und schneller auslöst. Damit erhält ihr mehr Pflanzenkohle. Auch prima für Wohnungsgenossenschaften die zusätzliche Einnahmen durch Verkauf von Pflanzenkohle und Strom generieren wollen.
Wie groß ist der Effekt tatsächlich wenn ausschließlich Reststoffe zu verwenden? Die Urwälder Osteuropas dafür abzuholzen wäre nicht dienlich, ebensowenig Urwälder wie das für die Anpflanzung von Palmöl zur Erzeugung von HV100 geschieht.
Alleine vom Stroh könnte man einige Werke gut betreiben. Denn als Streu wird es ja nicht mehr verwendet. Und Benzin aus Stroh zu machen, ist Blödsinn. Dazu sollte man anstatt Mais besser Pappeln anbauen. Die benötigen keinen Dünger, keine Pflege nix und je nach Laune kann man die dann ernten. 130.000 ha nur für Biogas Mais ! Wobei Futtermais auch deutlich reduziert werden könnte, wenn auf Rindfleisch und Schweinefleisch der CO2 Abdruck erhoben würde . ( 2,5 Mill. ha) * Aber das gäbe ja ein Aufstand im Land der Schlanken mit einem BMI von 30! plus
@@PatrickNiedermayer hey Patrick, das ist richtig. Aber mir persönlich fehlten ein paar Differenzierungen. Zum Beispiel: Der Vorschlag die 10% frei werdenden Fläche dazu zu nutzen um Biomasse anzubauen welche man verkohlen könne. Ich fände es wertvoller die frei werdende Fläche als Ökoligische Flächen zur dauerhaften Bindung von CO2 wertvoller. Dann der Punkt Biokohle in Beton zu Versetzen. Ich halte das für Verschwendung. Wenn würde ich Kohle von z.B. (behandeltem) Altholz nach Ende der Nutzungsdauer in Beton rühren und die Biokohle aus unbelasteter Biomasse alleine der Bodenverbesserung zuführen. Und noch vieles mehr. Das fehlte mir in dem Beitrag 😅 Ansonsten herzlichen Dank für die erfrischende Zusammenfassung des Themas!
@@wastwammerl Bei der freiwerdenden Fläche handelt es sich um landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Ökologische Flächen wie du sagst kann man erstmal woanders machen. Man könnte auch mehr Fleisch durch die freiwerdende Fläche produzieren oder eben weniger Fleisch produzieren und dadurch Fläche frei machen. Es ergibt natürlich Sinn belastetes Holz nicht in den Boden zu tun, die werden das schon wissen.
Wenn wir nicht auf regernerative Energien gerade im Winter umsteigen, werden wir auch weiterhin Öl und Gas verbrennen. In Österreich wächst zB mehr Holz nach als verbraucht wird.
Tolles Video. Es verwirrt mich nur, flüssigen Beton zu sehn, bei der Einmischung von Kohle! Beton wird sofort hart wenn da Kohle beigemischt wird. Genau so wie bei der Zugabe von kohlensäurehaltigen Getränke. Betonelemente oder Steine werden sicher gehn. Wobei der Kohlenstoff der zum Aushärten notwendig ist ja dann auch nicht, wie früher, der Umwelt entzogen wird.
@TheDombaumeister hm interessant. Dazu kann ich leider nichts sagen. Ich habe mehrfach versucht bei der Firma ecolocked jemanden an den Hörer zu bekommen und habe sie auch schriftlich per LinkedIn kontaktiert. Leider ohne Erfolg (weil sie gerade auf Messe waren). Die hätten dazu sicherlich eine Erklärung
Ganz tolle Reaktion von dir!!! Ich finde deine Arbeit hier richtig super, du machst dir echt richtig Arbeit! Respekt!! Ich wollte mein Beitrag schon löschen/ ändern damit er nicht so forsch rüberkommt. Aber wir müssen ja alle voneinander lernen. Ist ja auch deine Message, die ich wirklich super finde! Das mit Zementhaltigen Baustoffen habe ich auf der Technikerschule gelernt. Als ich dann Jahre später einen alten Schornstein repariert habe, die Ziegel mit Rus waren fest in 3 Minuten 🤷♂️
@@TheDombaumeister Danke für deine Wertschätzenden Worte 🙏 Vielleicht ist unsere email Flaschenpost was für dich: www.beyond-content.de/flaschenpost Das ist ja krass was du da beschreibst mit dem Rus. das war mir tatsächlich gar nicht bewusst - wieder was gelernt
Hey geiler scheiß mein Freund, ich werde dein Projekt auf jeden Fall pushen und dich unterstützen. Toll das du so konstruktiv an das größte Problem unserer Zeit ran gehst.
Sorry aber das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Die Pflanze hatte das CO2 bzw. primär das C gebunden. Die Pyrolyse braucht Energie um das aufzuspalten, man gewinnt also nichts sondern verliert klimatechnisch. Was entsteht denn da für "Gas" und "Öl" das dann wieder verbrannt wird? Laut kurzem googlen vor allem Kohlenmonoxid, etwas Wasserstoff und Methan. Das Öl wurde nur als Teer bezeichnet, wird aber auch Kohlenstoff enthalten. Bis auf den reinen Wasserstoff (~5% vom Gas) wird also bei der Verbrennung wieder CO2 ausgestoßen. Der ganze Vorgang ist erstmal negativ für die CO2-Bilanz. Den so "erzeugten" Kohlenstoff dann auch noch als Offset für andere CO2 Produzenten zu Werten ist höchst fraglich. Mein Fazit, nur wenn das rein mit Abfällen gemacht wird die eh verrotten mag das einen minimalen Vorteil haben. Aber auch da wäre ich skeptisch. Und der Bauer auf seinem Feld will ja scheinbar auch das reine Holzprodukt. Das wird dann nicht mit der Zeit zersetzt, wieder von den Pflanzen aufgenommen und geht so zurück in den Kreislauf? Ich würde das ganze als gefährliches Greenwashing sehen bis mir da jemand ganz klar die chemischen Prozesse aufzeigen kann die dann CO2 negativ ablaufen.
Soweit ich das verstehe ist der Energieverbrauch an sich kein Problem, solange die Energie nachhaltig "erzeugt" wurde. Zum Prinzip : Bäume/Pflanzen ziehen CO2 aus der Atmosphäre raus. Wenn der Baum verrottet oder verbrannt wird, gelangt das CO2 wieder in die Atmosphäre. Wenn man den Baum allerdings zB verbaut, als Holzhaus passiert das nicht. Warum nicht ? Weil es gebunden bleibt. Und so weit ich das verstanden habe, passiert das auch über die Kohleerzeugung. Oder liege ich da falsch ? /edit typo
@@UmmonTheLight Wir im Bericht beschrieben: bei dem Prozess wird Energie gewonnen und ca 40% des Kohlenstoffs verbleiben in der Pflanzenkohle. Damit ist der Pyrolyse-Prozess Energie-positiv und der gesamte Kreislauf inkl. Pflanzenwachstum CO2-negativ. Bedenke: bei anderen Biogasanlagen wird der gesamte Kohlenstoff verbrannt, hier nur ein Teil
Dass Kohlenstoff in Boden Nährstoffe und Wasser puffert ist mir bekannt und ich befürworte auch seit langem sehr stark agrar-Techniken die zum Aufbau Kohlenstoffhaltiger schichten beitragen statt sie auszudünnen. Nur die Frage ob der Kohlenstoff dann dauerhaft im Boden bleibt ist... da bin ich mir nicht ganz so sicher, weil ich denke dass die Holzkohle irgendwann auch bakteriell zersetzt wird und dann doch wieder CO2 aufsteigt - zumindest in Teilen über eine lange Zeit. Du solltest auch darüber sprechen was die Nachteile der Technologie sind. Ich bin mir sicher dass es auch Nachteile gibt, aber ich weiß nicht was sie sind. Das verunsichert.
Dieser Kanal müsste eigentlich viel schneller wachsen, da man einfach merkt wieviel Spaß es dir macht und welche Arbeit in deinen Videos steckt. Ich hoffe unser aller Kommentare und Likes können den Algorithmus etwas pushen, damit solch wichtige Themen mehr unter die Leute kommen. LG weiter so 😊
Danke! @NoahJ1212 Ich hoffe auch, dass der Algorithmus das mal ordentlich raus bläst :-) Wenn Menschen wie du so fleißig weiter kommentieren, liken, teilen, wird der Zeitpunkt kommen
Ist eigentlich nichts neues. Biochar ist auch ein sehr guter boden aufwertet aka langzeitduenger. Wie ist das verhaeltnis von C im gas zu C in der kohle?
Kann nicht der ganze Plastikmüll verkohlt werden? Oder kann der sogar direkt alte Bergwerke ausfüllen? Wird die Pflanzenkohle für manche Anwendungen komprimiert?
@teletuby524 ich glaube ja, Plastikmüll kann verkohlt werden. Und zur Frage der Komprimierung: Ich weiß nur dass manche Biomasse vor der Verkohlung komprimiert werden. Z.B. Klärschlamm wird vorher getrocknet und zu Pallets gepresst, bevor sie in die Verkohlung kommen
@@PatrickNiedermayer Kannst du Beispielanlagen zur Klärschlammverkohlung nennen? Bin im Müllkraftwerks- Klärschlammverwertung-bau beruflich zuhause und habe davon noch nie gehört.
Ja, das nennt man TERRA PRETA (wurde schon vor vielen hundert Jahren in vielen Kontinenten verwendet) und das machen wir seit über 10 Jahren in unserer Selbstversorgung sehr erfolgreich. Zusammen mit Mulch benötigt man keine weiteren Zugaben um Rekordernten zu erhalten und nebenbei noch sehr wenig Arbeit reinstecken muss! Überall wo Grünzeug gesammelt wird, also Kompost, Reisig, Totholzhecken, Bokashi usw., wird bei uns Holzkohle schichtenweise eingebracht. So werden die Nährstoffe aufgenommen und an die Wurzeln wieder abgegeben. Niemals die Holzkohle einfach so in ein Beet geben, denn dann werden die Nährstoffe den Pflanzen weggenommen und sie können sogar ein gehen.
@@PatrickNiedermayer wir streuen einfach eine Schicht Holzkohlestaub oder kleine Stückchen bevor das Grünzeug drauf kommt. Genaue Angaben kann ich da leider nicht machen. Anfangs hatten wir dann den Kompost... in ein ganzes Beet eingearbetet. Davon sind wir abgekommen und mischen jetzt, je nach Pflanzenart (ausgewachsene Grösse/Starkzehrer...) ein paar Schäufelchen in die umgebende Erde und setzen dann das Pflänzchen ein. So ist genug vorhanden und auf Dauer wird das Beet auch komplett Terra Preta. Der Vorteil ist, dass der Mulch liegen bleiben kann und nicht die ganze Erde bewegt wird.
@@PatrickNiedermayer - Gratulation, dann kann die Selbstversorgung starten 🙂 Du kannst bereits jetzt beginnen, in dem Du an der Stelle, an der ein Beet entstehen soll, schon einmal eine 1-2 cm Schicht Holzkohle ausbringst, nachdem Du ganz kurz gemäht hast und darauf z.B. den Grasschnitt in 10-15cm Dicke ausbringst. Im Frühjahr kannst Du da dann ohne weiteren Aufwand stärkere Pflanzen gross ziehen und in einem weiteren Jahr hast Du ein perfektes Beet. Die Erde sollte immer bedeckt sein und nicht zu tief umgraben, wenn nicht nötig (ausser Kartoffeln...). Viel Erfolg und Freude an den gesunden Früchten Eurer Arbeit!
Ja, die Reduktion von Klimagasen erfordert Ressourcen. Das bedeutet weniger Ressourcen für andere Produkte, weil Ressourcen begrenzt sind. Die Einpreisung von Klimagasen erhöht Preise/Kosten. :O
@@nietur Jein. Es kann auch als Anreiz gesehen werden, dass sich effektivere und langfristig billigere Systeme schneller dursetzen. PV und Speicher (!) sind inzwischen billiger als jede andere Art der Energiegewinnung. Ebenso hier: gesündere Böden nehmen Wasser schneller auf, speichern es besser, produzieren gesündere Lebensmittel. Das spart Kosten im Gesundheitssystem, vermindert Hochwasserschäden, schaffen Ernährungssicherheit auch in trockenen Jahren und mildern so Preisausschläge bei Lebensmitteln.
dazu habe ich Michael Wiederer auch gefragt. Seine Antwort war das sie Käferholz nutzen. Also Bäume die vom Käfer befallen sind und aus dem Wald müssen, damit die Käfer nicht so schnell die nächsten Bäume befallen können
Seid wann gibt es die CO2 Zertifikate für Pflanzenkohle? Als ich vor paar Jahren ein Zertifikat auf eine meiner Ideen anmelden wollte, wurde mir geschrieben das ich das nicht kann da es für Pflanzenkohle keine Zertifikate gibt. Meine Idee sieht ungefähr 8 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr und Person vor. Also nicht mal wenig. Zahlen bisher nicht unabhängig überprüfbar da ich noch kein Labor/Uni für Untersuchung von Wasserlinsen auf C/N/P/K gefunden habe.
@davidkummer9095 8 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr ist wirklich nicht wenig :D Was heißt pro Person? Ich würde dir mal das Umweltlabor Rietzler empfehlen, die haben da sicher zumindest eine Idee.
@@PatrickNiedermayer Na ja, die Menge ist pro Person und Jahr gemeint. Und nein, die Menge ist riesig und hat mich selbst extrem überrascht als ich das durch gerechnet habe. Habs gleich noch mal gemacht um auch sicher zu sein. Das einzige was sein kann, ist das die Mengen nicht ganz hinhauen. Bisher beruht meine Berechnung auf der Annahme von 70%C/28%N/1%P/1%K Kann allerdings auch ganz anders sein. Für Wasserlinsen gibt es beim Landwirtschafftsministerium keine Zahlen im Bezug auf K.
@@PatrickNiedermayer Ok, irgendwo muss ich da einen gewaltigen rechnenfehler drin haben. Habs noch mal grob überschlagen. 2Gramm Phosphor pro Tag gibt der Mensch ab. Wenn 1% Phosphor und 70% Kohlenstoff dann sind es 140g Kohlenstoff. Faktor zu CO2 ist 3,67. 140x3,67=513,8g x 365 Tage = 187.537 =187kg CO2 pro Person und Jahr. Wenn mehr C dann bissel mehr an CO2. Ist nur die Frage wie viel die Industrie noch mit rein haut. Da das ganze im Klärwerk gemacht wird, sparst da natürlich erhebliche Mengen ein. Das sogar noch mehr als du aus der Luft entfernst. Mit dem System was ich mir ausgedacht habe, kannst den Stickstoffabbau(N) sparen. Dieser macht ~90% der Kläranlage aus. Also 90% weniger CO2 an dieser Stelle. 40 g N/(E·d) ist hierbei die Berechnungsgrundlage. Da der Anteil von N so hoch ist, geben viele Kläranlagen noch C in Form von "meist" Methanol zu um den N so weit zu reduzieren, das er im Fluss keinen Schaden mehr anrichtet.
Pyrolyse Anlagen in der Größe kannst du in europa fast schon kostentechnisch vergessen dafür sind die Arbeitskosten einfach zu hoch bsp.: einsammeln der Biomasse. Wenn du wirklich diesen plan verflogst in der Größenordnung Biokohle herzustellen musst du in den globalen Süden, wobei dabei wieder neue Hürden auftreten
@@haraldradler6208 dafür gibt es kein CO₂- Zertifikat. Mit dem Zertifikat gibt es ein Tracking wohin die Kohle gelangt (und da ist der Grill ausgeschlossen 😅) Abgesehen davon ist die Holzkohle für den Grill mit anderen Parametern pyrolosiert worden, hat mir Michael Wiederer von Carbon Cycle erklärt. In deren Kohle ist viel weniger entzündlich als klassische grillkohke
@@haraldradler6208 Das tut nix zur Sache! Der Energieverbrauch aller Grillfeuer ist vernachlässigbar klein gegenüber dem was Autos und Maschinen so verbrauchen. Der Punkt ist vor allem das die Rechnung CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen halt nicht mehr so schön aufgeht wenn du auf die Idee kommst ne Dampflok mit der Kohle zu betreiben oder sowas.
Bei mir sind die Kühe auch heute noch auf der Weide! Ich spar mir also fossile Energie für Ernte, Fütterung, Gülle ausbringen, etc. Kleine Mengen an Pflanzenkohle setze ich trotzdem ein, beigemengt in die Kleie, die ich als "Lockfutter" verwende.
@@PatrickNiedermayer Bei Verdauungsproblemen - z.B. Durchfall wegen Eiweißüberschuss (zu junges Gras) oder im Winter (wenn ich sie dann doch im Stall halten muss) qualitativ schlechtem Heu (Mykotoxine wenn's mir rein gregnet hat) hilft es eindeutig. Die Gülle habe ich vor kurzem vom Mikrobiom Lab von Peter Gockel untersuchen lassen. Da schaut es ganz so aus, als hätte ich die Pflanzenkohle in der Gülle etwas überdosiert. Denn die erwünschten Milchsäurebakterien, die ich ebenso in die Gülle zugesetzt habe, waren kaum nachweisbar, der pH Wert sank nicht wie gewünscht von 8 auf 7 ab. sondern nur auf 7,5. Als nächstes probier ich es mit weniger Kohle und mehr "Fermenten" (Flüssigkeit mit hoher Konzentration an wertvollen Mikroorganismen)
@UweWuer-hj7yr haha :D so eine Spende würde ich vermutlich bemerken. Ich gehe nicht weg davon, ich habe sogar erst kürzlich (nach diesem Video) einen Podcast darüber veröffentlicht: ruclips.net/video/Cd5wcNGrAQg/видео.html Kommende Woche kommt eine weitere Podcast-Episode zu dem Thema mit einem anderen Unternehmer heraus. Ich halte beide Methoden für äußerst vielversprechend und bin der Meinung, dass man Pyrolyse jetzt schon in großem Maßstab einsetzen sollte und Basalt schnellstmöglich ausbauen sollte und alles was daran noch nicht verstanden ist, erforschen muss.
Pflanzenkohle hat deshalb niemand am Schirm, weil es das zu Beginn der Industrialisierung in Großbritannien schon gab, ehe es von der "Umweltfreundlicheren Steinkohle" abgelöst wurde. Für die Pflanzenkohle wurde praktisch Kahlschlag an sämtlichen Wäldern betrieben. Das wieder anzufangen und CO2 freizusetzen, das durch Wälder zumindest mittelfristig gespeichert wird, wäre wohl der größte Bärendienst für den Klimaschutz, den man sich vorstellen könnte. So eine Art Lose-Lose-Lose-Lose-Lose-Lösung. 😒
Gute Idee. Allerdings müssen wir - hinsichtlich Klimabilanz- mehr als 100 Mio Tonnen im Jahr davon herstellen, um schneller zu sein als die Deutsche Braunkohlenindustrie.
Das Lager für den Kohlenstoff will ich sehen. Das was du hier erzählst - verträgt keine Überprüfung mit dem Taschenrechner. Das Ding in island ist ein Prototyp ohne jeden praktischen Nutzen. Die Mengen an co2, die damit herausgezogen werden können sind lächerlich.
@gehwissen3975 an welcher Stelle passt die Rechnung nicht? Die Kohlenstoffsenken habe ich ja aufgezählt: Beton, Industrie, Stadtbegrünung und allen voran Ackerboden (mit den genannten Vorteilen)
@@PatrickNiedermayer (Ich bin's. Ist nur mein 'Alter Ego') *33 Gigatonnen* Pflanzenkohle muss man erzeugen - um das 1.5K Ziel wieder zu erreichen. Hab ich mir so ausrechnen lassen. Deine Schätzung von "200x mehr als das Island Spielzeug" liegt wohl ganz gut - konkret sind das: 800.000 Tonnen. Dem gegenüber stehen *40 Milliarden Tonnen* co2 Emissionen jährlich. ============ _"Zuerst vereinfacht man das Problem und dann hat man auch eine Lösung"_ Das tut, in aufsteigend moralischer, Reihenfolge: Exxon, Regierungen, Medien(Du), Bevölkerung. (Warum die das machen muss man nicht erklären - die wollen 'Hoffnung' auf Teufel komm raus) Auf Dauer wird das zutiefst frustrierend. "Hier ist die Möhre - ätsch ups **skaliert** mal wieder nicht" Der Frust frisst Hoffnung - die Gesellschaft kollabiert. 'Falsche Hoffnung' verbreiten fires back. *** (Ich denke die Pflanzenkohle-Lösung scheitert schon am Energieaufwand - "Das machen wir mit Erneuerbaren" - als ob die unendlich verfügbar wären -> Die globale Seeschifffahrt (Chemie, Stahlindustrie) braucht in Zukunft - also heute - Unmengen an Wasserstoff ============= "Das ist der schnellste Klimawandel in der Erdgeschichte" (IPCC 2019 Zwischenbericht) Man schätzt 2x bis 10x schneller, als alles Vergleichbare. Wir haben Artensterben - DAS ist der Tachometer - nicht die Temperaturanomalie. Bei den vorangegangenen - also deutlich langsameren, wenn auch abrupten! - Klimawandeln wurde massenhaft ausgestorben (>75% bis zu 95%) Damals traf das auf intakte Ökosysteme. Unsere Ökosysteme sind bereits *gravierend* vorgeschädigt - eben durch unsere Lebensweise. (Dünger, Pestizide, Konkurrenz um Lebensraum und Nahrung, Wilderei) Und *WIR sprechen darüber,* ob wir unseren energetischen Lebensstandard aufrechterhalten können...? Letztlich seit Jahrhunderten auf Kosten anderer Menschen und der Biosphäre auf diesem Planeten. Während es einfach um schlichtes Überleben geht..... Das ist so krank - wie die kranke Biosphäre , die diese Kultur gestaltet hat. danke.
@@gehwissen3975 Ja - ich schrieb mal etwa so: "800.000 Tonnen CO₂ sind im Vergleich zu den weltweiten Emissionen von etwa 36 bis 40 Milliarden Tonnen CO₂ pro Jahr immer noch eine sehr geringe Menge."
Jetzt kam die Antwort scheinbar doch noch 👍 Danke für deine Gedanken. Ich sehe deine Punkte. Was die Notwendigkeit bzw. Wirkung von (begründeter) Hoffnung angeht unterscheiden wir uns. Das ist ok. 2 Punkte möchte ich kurz noch anmerken: 1. Pyrolyse benötigt keine elektrische Energie (von PV oder Wind), sie nutzt die freiwerdende Energie aus dem Holz im Prozess und stellt dabei weit mehr zur Verfügung als sie selbst nutzt (siehe z.b. circular Carbon in Hamburg: die pyrolysieren die kakaoschalen der schokolafenfabrik nebenan und geben dann prozesswärme in Form von Dampf zurück an die Fabrik, die das das ganze Jahr über braucht) 2. der genannte Maßstab von 40 Gigatonnen (also unsere aktuellen Emissionen). Es geht nicht darum negative Emissionen auf den Maßstab unserer aktuellen Emissionen anzuheben. Das wäre tatsächlich Wahnsinn. Teil der Annahme ist aber dass wir wirklich (wie von dir als „krank“ bezeichnet) einfach so weiter machen wie bisher. Wir müssen schon trotzdem drastisch (90% und mehr) mit den Emissionen runter. Und wenn man sich die Entwicklung im Energiemarkt anschaut halte ich das für realistisch (aber auch ambitioniert). Es geht dann also noch um die Restemossionen von unter 10 % also unter 4 Gigatonnen. Und die müssen wir mit negativen Emissionen ausgleichen. (Etwas mehr noch, eher 9 GT um den Überschuss den wir schon emittiert haben wieder weg zu räumen). Also Emissionen vermeiden und reduzieren ist das wichtigste. Wir brauchen aber halt auch heute schon einen hochlauf dieser Emissionen. All das habe ich im Video versucht so rüber zu bringen. Ich denke ich sage auch dass das alles *sehr ambitioniert* ist. Ja es ist hoffnungsvoll, aber wir müssen handeln! Es gibt aber etwas wofür wir handeln können. Ohne Hoffnung, wenn es eh schon egal ist, handle ich nicht.
Sorry, aber die Idee ist nicht neu. Ich habe vor bestimmt 12 Jahren eine vergleichbare Petition eingereicht, wonach Biomasse sortiert unter Tage deponiert wird. Zum einen kann man so die Stollen füllen und vor Einstürzen sichern, zum zweiten verhindert man die Freisetzung von CO2, zum dritten würden bei kontrollierten Bedingungen Rohstoffe für zukünftige Generationen erzeugt. Abgelehnt, weil es Gesetze aus dem Bergbau gibt, die eine Lagerung von brennbaren Substanzen unter Tage verbieten.
@mischagarcia3906 spannende Idee mit dem Bergbau (das reise ich ja nur mit einem Nebensatz an). Vielleicht lohnt es sich nochmal das Fass aufzumachen. Nach 12 Jahren haben sich ja doch ein paar Sachen (in der Politik) geändert. Und wenn ich Michael Wiederer richtig verstanden habe ist die Kohle aus der Pyrolyse bei 700 ° nur sehr schwer brennbar. Du hast vollkommen recht, nichts davon ist neu - muss es aber auch nicht, um Menschen davon zu erzählen, die es noch nicht kennen.
Wer verklagt jetzt die Erde, die vor millionen Jahren Biomasse unter Tage gelagert hat, welche wir jetzt in Form von Gas, Öl und Kohle verbrennen. *ggg*
Wie hoch und welcher Art sind denn die gasförmigen Emissionen bei der Abgas-/Ölnutzung nach der Pyrolyse? Bleibt der Zement Carbonat-basiert und damit real aktiv massiv emittierend? Wie hoch ist das global skalierbar? Klingt nach schön gerechnetem GreenWashing - nettes Geschäftsmodell - sorry.
Pro Tonne Pflanzenkohle werden 1,5 - 3,5 t CO2 emittiert (ggf. auch CO und andere Kohlenwasserstoffe). Für Zementproduktion gibt es auch schon andere Lösungen - insofern überwiegt bei mir im Moment die Skepsis. Es geht um das große Geld am Zertifikate-Markt.
Hast du schonmal Kohle gegessen? 🥣
Ne, aber das kommt noch. 😄
@@maria-elenavorrath1091bin mir aber nicht sicher, wie uneingeschränkt ich die kulinarischen Qualitäten davon empfehlen möchte 😉
Hab ich selber noch nicht gebraucht, aber es gibt Kohletabletten bei Magen-Darm-Beschwerden oder Vergiftungen.
Holzkohlepartikel vom Grill vielleicht 😄
@beatkock1410 Ob die auch Toxine aus dem Körper ziehen? 😅
Hey Patrick, ganz tolles Video, klasse geschnitten, tolles Thema. Haufen Arbeit dahinter. Liebe Grüße, Johannes
@@BestattungenBurger Danke Johannes!!
Freut mich dass die Arbeit dahinter gewertschätzt wird 🙌
Pyrolyse spielt bei euch im Krematorium keine Rolle oder?^^
Ich bin schon lange Fan dieses Ansatzes, und habe mich sehr über diesen gut verständlichen und toll gemachten Beitrag gefreut!
@@hermannkorner3212 das freut mich. Danke für den Kommentar
Der erste sinnvolle Verwendungszweck von CO2 Zertifikaten den ich je gehört hab. Klingt echt gut
Sehr Interessantes Video! Vielen Dank. Sehr schade, dass "nur" so wenig Menschen dieses Video sehen und deinen Kanal kennen. Du und die Kliemanachbarn haben viel mehr aufmerksamkeit verdient. Die Arbeit, die du und Michi in die Videos und die Podcastfolgen stecken ist bemerkenswert, Vieln Dank!
danke dir @EliasVoigt-pr2wx
Kann ja noch kommen - ich hoffe das Menschen das Video teilen und so neue Leute drauf kommen und der Algorithmus zieht nach. Mal sehen
Danke für deine Wertschätzung - habe es auch an Michi weitergegeben
Mega Video, mega Inhalt. Ich hoffe, dass es ganz viele Menschen sehen. 🍀
Danke 🙏
Danke für dein Video, Kohle durch Pyrolyse finde ich auch, wirklich die beste Methode die ich bisher recherchiert habe. Ich bin seit über zehn Jahren an dem Thema und ich komme auch nur auf viele Vorteile und wenig probleme.
Die Anlagen müssten nur Dezentral aufgebautund betrieben werden. Was fraglich ist ob das wirklich in der Geschwindigkeit passieren kann, wie wir es bräuchten. Wirklich gut zusammen getragen! Danke!
@@sebastianwolf9091 Danke für den Kommentar!
Wieso meinst du (falls ich dich richtig verstehe) dass der dezentrale Aufbau, nicht schnell genug werden kann? Bietet dass nicht genau den Nährboden dafür? (Siehe auch PV, Wind oder Akkus, die ja auch dezentral sind)
Dieses Video sollten mal unsere Politiker anschauen. So etwas sollte man fördern, anstatt sinnlose Dinge zu subventionieren.
@Elysionist1 gerne direkt mal hinschicken ;-)
www.bundestag.de/abgeordnete/wahlkreise
Wird gefördert
Pflanzenkohle ist wirklich ein Interessanter Werkstoff. Weniger weil es irgndwo C speichert. Eher wegen seinen Eigenschaften, gerade auch in der Landwirtschaft.
Schönes Videomaterial, gute Interviews, interessante und qualitative Aufarbeitung eines Nischenthemas und welches Potenzial es hat.
Danke fürs Feedback! @nietur
Danke für das Video,
als Energie und Umwelttechnik Ingenieur der sich hauptsächlich im Kraftwerksbau beschäftigt sehr spannend.
Holzhackschnitzel-Kraftwerke bekommen ca. 100% mehr Energie aus dem Holz durch die Verbrennung als durch die Pyrolyse. Ich denke das der Rohstoff Pflanzenkohle bekannter werden muss, damit sich dieser Effizienzgedanke aufhebt. Die Effizienz muss weitergedacht werden.
Ich war eigentlich schon immer gegen die Verbrennung von "Wäldern", aber gänzlich vermeiden lässt sich das nicht.
Grüße aus Hamburg.
danke für deine Gedanken dazu 👍
Kann ja auch Hanf als Grundrohstoff genutzt werden, oder
@@maximiliansgodzay3284 klar, jede Art der Biomasse geht zumindest theoretisch
WOW, Hammer Video und Mega aufgearbeitet
Danke! Freut mich dass der Aufwand rüber kommt der da drin steckt 😁
Wow! Vielen Dank für die tolle Recherche mit Zahlen/Daten/Fakten!
Ich selbst habe schon Kompost und Bokashi zusammen mit Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl im Gemüsegarten vererdet - die Zucchini im nächsten Jahr sind quasi explodiert obwohl wir nur spärlich gegossen hatten 😎👍🏻
Auch die Beimischung zu Beton klingt wirklich interessant 🧐 wichtig für alle zukünftigen Häuslebauer. Danke auch hierzu für die Quellen in der Beschreibung, da muss ich gleich mal weiterlesen 🤓
@@chrissilila9590 Danke fürs teilen deiner Erfahrungen 👍
Mein Vater hat ähnliche Erfahrungen gemacht nur mit Gesteinsmehl auf Kleegras.
Ja, gerne durch die Quellen wühlen und kritisch durchleuchten 🙌 dafür sind sie da 👍
Irre wie viel Wissen du dir angeeignet hast in den letzten Jahren🎉 Tolle Aufbereitung der Fakten, verständliche Umsetzung 😊
Ich nutze Pflanzenkohle in meinem Garten mit extremen Sandboden und ich habe super Erträge. Ich mulche viel und versuche mit Gründungung den Humusanteil zu erhöhen und die Qualität des Bodens ist schon viel besser.
Na endlich.... wir verwenden seit Jahren Pflanzenkohle im Garten, Trenntoilette, Bokashi und und und....
Die enormen Möglichkeiten durch die Erzeugung im Pyrolyseofen sind schon ein Hammer bei den vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten.
Es ist wohl noch nicht gewollt und das bei einer so einfachen wie nachhaltigen Wertschöpfung.
Weiter so, freuen uns schon auf weitere Videos von Euch 👍
Ich denke schon das es gewollt ist. Es fehlt jedoch oft an Investitionskraft und die Idee so etwas umzusetzen.
Sehr wichtiges und informatives Video! Verfolge deinen Kanal schon länger und finde, dass du viel mehr Aufmerksamkeit verdient hast!
Außerdem kann ich jedem deinen Podcast „Klimanachbarn“ empfehlen 👍
Mach weiter so :)
@Lunatrix689 Vielen Dank! Ich freue mich über dein Feedback
Danke! Dies ist ein Thema, auf das ich meine Bekannten mit Holzwirtschaft hinweisen werde!
Ihr bisheriges Geschäftsmodell beinhaltet nur Nutz- und Brennholz.
@Rafael-K0002 Sehr gut. Mach das gerne 👍👍
An der Stelle vielleicht auch interessant: E41 unseres Podcasts „Klimanachbarn“. Darin sprechen wir mit einem Bürgermeister, dessen Ort viel mehr Strom erzeugt als verbraucht. Und die auch auf Pyrolyse zur nahwärmeversorgung setzen.
ruclips.net/video/3UN4jSCSPdQ/видео.htmlsi=4TpOUi6ohnFl3L3F
Super genialer Beitrag! Danke dafür. Ich durfte ja schon den Teaser auf der Regionalkonferenz sehen 🙂 Mach weiter so, Patrick!
Danke für den lieben Kommentar!
Soo gute Doku über eine riesen Lösung! #positiveFuture #kreislaufwirtschaft
Vielen Dank 🙏
Das klingt spannend. Die Welt ist voller Lösungen.
Das ist sie und wie können einfach mitmachen 🙌
Ja das mit der Pflanzenkohle ist sicher eine gute Idee und sinnvoll (ist ja auch nicht neu). Aber den großen Wurf in Sachen Co2 - Entnahme würde ich mir davon nicht versprechen. Solche Anlagen können nur in den Wintermonaten (von November bis Februar) wirklich sinnvoll betrieben werden, im restlichen Jahr kann man Wärme und Strom gut mit der Sonne decken. Ob bei so kurzer Laufzeit ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist ist fraglich. Und dann ist da noch die Verfügbarkeit von Biomasse. Wenn 40% der Energie in der Kohle bleibt und dann noch mal 25% für den Strom verbraucht wird, dann muss viel Holz nachwachsen um alle Gebäude heizen zu können. Wie gesagt, es ist sicher eine gute Idee, aber nur ein ganz kleiner Teil der Lösung.
Also ich möchte mit Wasserlinsen unser Abwasser reinigen und anschließend die Wasserlinsen zu Biokohle machen. Wie im Video gezeigt ist das vieleicht nicht so sinnvoll, aber die Masse um die es hierbei geht, die geht schon pro Person in die Millionen.
Die Berechnungsgrundlage ist für mich der Phospatgehalt pro Person im Abwasser. Kannst selber mal nachrechnen was dabei rum kommt.
"Ups - Skaliert nicht"-Lösungen
Die Gesellschaft liebt das - als rosa Zeitvertreib.
Das ruft nach einem neuen "Heizungshammer". Wer mit Hackschnitzel oder Pellets heizt, muss Biokohle produzieren. Dann macht das einen Unterschied.
Warum kannst du die Anlage nur im Winter betreiben, Prozesswärme kann die Industrie immer gebrauchen. Ein Blockkraftwerk ist auch grundlastfähig, bzw. elastisch einsetzbar.
@@h2m1ify Weil die Ressource Holz nur begrenzt verfügbar ist. Im Sommer kann man Strom und Wärme gut mit der Sonne decken, da brauchen wir kein Holz verheizen. Auch bei den Biogasanlagen wird die Abwärme im Sommer eher unsinnig verwendet.
Direkt mal ein Abo da gelassen super gemacht
@nemo1987b Freut mich, danke!
@@PatrickNiedermayer bitte gerne weiß nicht ob du mal über Aqua-, Aero- oder hydropinik Anlagen nachgedacht hast damit könnte man die restlichen Probleme ( Lebensmittelproduktion, Wasserverbrauch) lösen.
🙏
@@nemo1987b witzig: hab erst gestern ein Video dazu gesehen. Wirklich spannendes Thema 👍
Danke für den Tipp
An alle da draußen, die selber Energie in Form von Strom und Wärme erzeugen und CO2 speichern wollen. Im Besonderen Landwirte die selber Terra Preta auf ihr Feld bringen wollen oder Firmen die Pflanzenkohle erzeugen und verkaufen wollen. Wer ein Hargassner KHK hat oder kaufen will, sollte diese Firma um eine kleine Softwareänderung fragen, die den Rüttelrost öfter und schneller auslöst. Damit erhält ihr mehr Pflanzenkohle. Auch prima für Wohnungsgenossenschaften die zusätzliche Einnahmen durch Verkauf von Pflanzenkohle und Strom generieren wollen.
Wie groß ist der Effekt tatsächlich wenn ausschließlich Reststoffe zu verwenden? Die Urwälder Osteuropas dafür abzuholzen wäre nicht dienlich, ebensowenig Urwälder wie das für die Anpflanzung von Palmöl zur Erzeugung von HV100 geschieht.
@@wastwammerl diese Frage war auch eine der wichtigsten für mich. Deswegen gehe ich im Video (in meiner Kritik) auch drauf ein
Alleine vom Stroh könnte man einige Werke gut betreiben. Denn als Streu wird es ja nicht mehr verwendet.
Und Benzin aus Stroh zu machen, ist Blödsinn. Dazu sollte man anstatt Mais besser Pappeln anbauen. Die benötigen keinen Dünger, keine Pflege nix und je nach Laune kann man die dann ernten.
130.000 ha nur für Biogas Mais ! Wobei Futtermais auch deutlich reduziert werden könnte, wenn auf Rindfleisch und Schweinefleisch der CO2 Abdruck erhoben würde . ( 2,5 Mill. ha)
* Aber das gäbe ja ein Aufstand im Land der Schlanken mit einem BMI von 30! plus
@@PatrickNiedermayer hey Patrick, das ist richtig. Aber mir persönlich fehlten ein paar Differenzierungen.
Zum Beispiel: Der Vorschlag die 10% frei werdenden Fläche dazu zu nutzen um Biomasse anzubauen welche man verkohlen könne. Ich fände es wertvoller die frei werdende Fläche als Ökoligische Flächen zur dauerhaften Bindung von CO2 wertvoller.
Dann der Punkt Biokohle in Beton zu Versetzen. Ich halte das für Verschwendung. Wenn würde ich Kohle von z.B. (behandeltem) Altholz nach Ende der Nutzungsdauer in Beton rühren und die Biokohle aus unbelasteter Biomasse alleine der Bodenverbesserung zuführen.
Und noch vieles mehr.
Das fehlte mir in dem Beitrag 😅
Ansonsten herzlichen Dank für die erfrischende Zusammenfassung des Themas!
@@wastwammerl Bei der freiwerdenden Fläche handelt es sich um landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Ökologische Flächen wie du sagst kann man erstmal woanders machen. Man könnte auch mehr Fleisch durch die freiwerdende Fläche produzieren oder eben weniger Fleisch produzieren und dadurch Fläche frei machen.
Es ergibt natürlich Sinn belastetes Holz nicht in den Boden zu tun, die werden das schon wissen.
Wenn wir nicht auf regernerative Energien gerade im Winter umsteigen, werden wir auch weiterhin Öl und Gas verbrennen. In Österreich wächst zB mehr Holz nach als verbraucht wird.
Für Reichweite!
@@Lichtblitze Danke
Tolles Video. Es verwirrt mich nur, flüssigen Beton zu sehn, bei der Einmischung von Kohle! Beton wird sofort hart wenn da Kohle beigemischt wird. Genau so wie bei der Zugabe von kohlensäurehaltigen Getränke. Betonelemente oder Steine werden sicher gehn. Wobei der Kohlenstoff der zum Aushärten notwendig ist ja dann auch nicht, wie früher, der Umwelt entzogen wird.
@TheDombaumeister hm interessant. Dazu kann ich leider nichts sagen. Ich habe mehrfach versucht bei der Firma ecolocked jemanden an den Hörer zu bekommen und habe sie auch schriftlich per LinkedIn kontaktiert. Leider ohne Erfolg (weil sie gerade auf Messe waren). Die hätten dazu sicherlich eine Erklärung
Ganz tolle Reaktion von dir!!! Ich finde deine Arbeit hier richtig super, du machst dir echt richtig Arbeit! Respekt!! Ich wollte mein Beitrag schon löschen/ ändern damit er nicht so forsch rüberkommt. Aber wir müssen ja alle voneinander lernen. Ist ja auch deine Message, die ich wirklich super finde! Das mit Zementhaltigen Baustoffen habe ich auf der Technikerschule gelernt. Als ich dann Jahre später einen alten Schornstein repariert habe, die Ziegel mit Rus waren fest in 3 Minuten 🤷♂️
@@TheDombaumeister Danke für deine Wertschätzenden Worte 🙏
Vielleicht ist unsere email Flaschenpost was für dich: www.beyond-content.de/flaschenpost
Das ist ja krass was du da beschreibst mit dem Rus. das war mir tatsächlich gar nicht bewusst - wieder was gelernt
Hey geiler scheiß mein Freund,
ich werde dein Projekt auf jeden Fall pushen und dich unterstützen.
Toll das du so konstruktiv an das größte Problem unserer Zeit ran gehst.
Danke! Das freut mich
Sorry aber das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Die Pflanze hatte das CO2 bzw. primär das C gebunden. Die Pyrolyse braucht Energie um das aufzuspalten, man gewinnt also nichts sondern verliert klimatechnisch. Was entsteht denn da für "Gas" und "Öl" das dann wieder verbrannt wird? Laut kurzem googlen vor allem Kohlenmonoxid, etwas Wasserstoff und Methan. Das Öl wurde nur als Teer bezeichnet, wird aber auch Kohlenstoff enthalten. Bis auf den reinen Wasserstoff (~5% vom Gas) wird also bei der Verbrennung wieder CO2 ausgestoßen.
Der ganze Vorgang ist erstmal negativ für die CO2-Bilanz. Den so "erzeugten" Kohlenstoff dann auch noch als Offset für andere CO2 Produzenten zu Werten ist höchst fraglich.
Mein Fazit, nur wenn das rein mit Abfällen gemacht wird die eh verrotten mag das einen minimalen Vorteil haben. Aber auch da wäre ich skeptisch. Und der Bauer auf seinem Feld will ja scheinbar auch das reine Holzprodukt. Das wird dann nicht mit der Zeit zersetzt, wieder von den Pflanzen aufgenommen und geht so zurück in den Kreislauf?
Ich würde das ganze als gefährliches Greenwashing sehen bis mir da jemand ganz klar die chemischen Prozesse aufzeigen kann die dann CO2 negativ ablaufen.
Soweit ich das verstehe ist der Energieverbrauch an sich kein Problem, solange die Energie nachhaltig "erzeugt" wurde.
Zum Prinzip : Bäume/Pflanzen ziehen CO2 aus der Atmosphäre raus. Wenn der Baum verrottet oder verbrannt wird, gelangt das CO2 wieder in die Atmosphäre. Wenn man den Baum allerdings zB verbaut, als Holzhaus passiert das nicht. Warum nicht ? Weil es gebunden bleibt.
Und so weit ich das verstanden habe, passiert das auch über die Kohleerzeugung.
Oder liege ich da falsch ?
/edit typo
Sorry das siehst Du leider falsch. Das Ganze ist Energiepositiv denn man erhält mehr Energie raus als zur Pyrolyse nötig ist.
@@UmmonTheLight Wir im Bericht beschrieben: bei dem Prozess wird Energie gewonnen und ca 40% des Kohlenstoffs verbleiben in der Pflanzenkohle.
Damit ist der Pyrolyse-Prozess Energie-positiv und der gesamte Kreislauf inkl. Pflanzenwachstum CO2-negativ.
Bedenke: bei anderen Biogasanlagen wird der gesamte Kohlenstoff verbrannt, hier nur ein Teil
Dass Kohlenstoff in Boden Nährstoffe und Wasser puffert ist mir bekannt und ich befürworte auch seit langem sehr stark agrar-Techniken die zum Aufbau Kohlenstoffhaltiger schichten beitragen statt sie auszudünnen.
Nur die Frage ob der Kohlenstoff dann dauerhaft im Boden bleibt ist... da bin ich mir nicht ganz so sicher, weil ich denke dass die Holzkohle irgendwann auch bakteriell zersetzt wird und dann doch wieder CO2 aufsteigt - zumindest in Teilen über eine lange Zeit.
Du solltest auch darüber sprechen was die Nachteile der Technologie sind. Ich bin mir sicher dass es auch Nachteile gibt, aber ich weiß nicht was sie sind. Das verunsichert.
❤❤❤
Dieser Kanal müsste eigentlich viel schneller wachsen, da man einfach merkt wieviel Spaß es dir macht und welche Arbeit in deinen Videos steckt. Ich hoffe unser aller Kommentare und Likes können den Algorithmus etwas pushen, damit solch wichtige Themen mehr unter die Leute kommen. LG weiter so 😊
Danke! @NoahJ1212
Ich hoffe auch, dass der Algorithmus das mal ordentlich raus bläst :-)
Wenn Menschen wie du so fleißig weiter kommentieren, liken, teilen, wird der Zeitpunkt kommen
Kann ich damit auch grillen? 😊
Wären da nicht auch Agroforst Systeme Sinnvoll mit Nuss und Obstbäumen? Durch die Pflegeschnitte würde wieder Biomasse für die Pyrolyse anfallen...😊
Ist eigentlich nichts neues. Biochar ist auch ein sehr guter boden aufwertet aka langzeitduenger. Wie ist das verhaeltnis von C im gas zu C in der kohle?
Wenn Videos von dir vorgeschlagen werden klick ich immer inzwischen.
@@danirango4374 yeah ✌️
Schon abonniert?
Kann nicht der ganze Plastikmüll verkohlt werden? Oder kann der sogar direkt alte Bergwerke ausfüllen? Wird die Pflanzenkohle für manche Anwendungen komprimiert?
@teletuby524 ich glaube ja, Plastikmüll kann verkohlt werden.
Und zur Frage der Komprimierung: Ich weiß nur dass manche Biomasse vor der Verkohlung komprimiert werden. Z.B. Klärschlamm wird vorher getrocknet und zu Pallets gepresst, bevor sie in die Verkohlung kommen
@@PatrickNiedermayer Kannst du Beispielanlagen zur Klärschlammverkohlung nennen? Bin im Müllkraftwerks- Klärschlammverwertung-bau beruflich zuhause und habe davon noch nie gehört.
@@x3Cay ich Verweise mal auf dieses Vortrag: ruclips.net/video/Zzg826gYf0w/видео.htmlsi=vsqVOPA2AlfMTZvG
Der weiß deutlich mehr darüber als ich 😉
Wieviel sind denn 1% Humus auf 1 Hektar?
100mx100m mal Bodendicke x 0,01 tz tz tz Das geballte wissen auf so Ökokanälen beantwortet halt so einiges...
Ja, das nennt man TERRA PRETA (wurde schon vor vielen hundert Jahren in vielen Kontinenten verwendet) und das machen wir seit über 10 Jahren in unserer Selbstversorgung sehr erfolgreich. Zusammen mit Mulch benötigt man keine weiteren Zugaben um Rekordernten zu erhalten und nebenbei noch sehr wenig Arbeit reinstecken muss!
Überall wo Grünzeug gesammelt wird, also Kompost, Reisig, Totholzhecken, Bokashi usw., wird bei uns Holzkohle schichtenweise eingebracht. So werden die Nährstoffe aufgenommen und an die Wurzeln wieder abgegeben. Niemals die Holzkohle einfach so in ein Beet geben, denn dann werden die Nährstoffe den Pflanzen weggenommen und sie können sogar ein gehen.
@@isteinfach danke für deinen Erfahrungsbericht 👍
Kannst du mir sagen, welches Mischverhältnis ihr nutzt?
@@PatrickNiedermayer wir streuen einfach eine Schicht Holzkohlestaub oder kleine Stückchen bevor das Grünzeug drauf kommt. Genaue Angaben kann ich da leider nicht machen.
Anfangs hatten wir dann den Kompost... in ein ganzes Beet eingearbetet. Davon sind wir abgekommen und mischen jetzt, je nach Pflanzenart (ausgewachsene Grösse/Starkzehrer...) ein paar Schäufelchen in die umgebende Erde und setzen dann das Pflänzchen ein. So ist genug vorhanden und auf Dauer wird das Beet auch komplett Terra Preta.
Der Vorteil ist, dass der Mulch liegen bleiben kann und nicht die ganze Erde bewegt wird.
@@isteinfach ich hab neuerdings auch einen Garten und wir wollen da nächstes Jahr auch richtig mit starten. Daher danke für deine Tipps 👍
@@PatrickNiedermayer - Gratulation, dann kann die Selbstversorgung starten 🙂
Du kannst bereits jetzt beginnen, in dem Du an der Stelle, an der ein Beet entstehen soll, schon einmal eine 1-2 cm Schicht Holzkohle ausbringst, nachdem Du ganz kurz gemäht hast und darauf z.B. den Grasschnitt in 10-15cm Dicke ausbringst. Im Frühjahr kannst Du da dann ohne weiteren Aufwand stärkere Pflanzen gross ziehen und in einem weiteren Jahr hast Du ein perfektes Beet.
Die Erde sollte immer bedeckt sein und nicht zu tief umgraben, wenn nicht nötig (ausser Kartoffeln...).
Viel Erfolg und Freude an den gesunden Früchten Eurer Arbeit!
Ja, die Reduktion von Klimagasen erfordert Ressourcen. Das bedeutet weniger Ressourcen für andere Produkte, weil Ressourcen begrenzt sind. Die Einpreisung von Klimagasen erhöht Preise/Kosten. :O
@@nietur Jein. Es kann auch als Anreiz gesehen werden, dass sich effektivere und langfristig billigere Systeme schneller dursetzen. PV und Speicher (!) sind inzwischen billiger als jede andere Art der Energiegewinnung. Ebenso hier: gesündere Böden nehmen Wasser schneller auf, speichern es besser, produzieren gesündere Lebensmittel. Das spart Kosten im Gesundheitssystem, vermindert Hochwasserschäden, schaffen Ernährungssicherheit auch in trockenen Jahren und mildern so Preisausschläge bei Lebensmitteln.
Kann man nicht einfach die Bäume stehen lassen?
dazu habe ich Michael Wiederer auch gefragt. Seine Antwort war das sie Käferholz nutzen. Also Bäume die vom Käfer befallen sind und aus dem Wald müssen, damit die Käfer nicht so schnell die nächsten Bäume befallen können
Seid wann gibt es die CO2 Zertifikate für Pflanzenkohle?
Als ich vor paar Jahren ein Zertifikat auf eine meiner Ideen anmelden wollte, wurde mir geschrieben das ich das nicht kann da es für Pflanzenkohle keine Zertifikate gibt.
Meine Idee sieht ungefähr 8 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr und Person vor. Also nicht mal wenig.
Zahlen bisher nicht unabhängig überprüfbar da ich noch kein Labor/Uni für Untersuchung von Wasserlinsen auf C/N/P/K gefunden habe.
@davidkummer9095 8 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr ist wirklich nicht wenig :D
Was heißt pro Person?
Ich würde dir mal das Umweltlabor Rietzler empfehlen, die haben da sicher zumindest eine Idee.
@@PatrickNiedermayer Na ja, die Menge ist pro Person und Jahr gemeint. Und nein, die Menge ist riesig und hat mich selbst extrem überrascht als ich das durch gerechnet habe. Habs gleich noch mal gemacht um auch sicher zu sein.
Das einzige was sein kann, ist das die Mengen nicht ganz hinhauen. Bisher beruht meine Berechnung auf der Annahme von 70%C/28%N/1%P/1%K
Kann allerdings auch ganz anders sein. Für Wasserlinsen gibt es beim Landwirtschafftsministerium keine Zahlen im Bezug auf K.
@@PatrickNiedermayer Ok, irgendwo muss ich da einen gewaltigen rechnenfehler drin haben.
Habs noch mal grob überschlagen.
2Gramm Phosphor pro Tag gibt der Mensch ab.
Wenn 1% Phosphor und 70% Kohlenstoff dann sind es 140g Kohlenstoff.
Faktor zu CO2 ist 3,67.
140x3,67=513,8g x 365 Tage = 187.537 =187kg CO2 pro Person und Jahr.
Wenn mehr C dann bissel mehr an CO2.
Ist nur die Frage wie viel die Industrie noch mit rein haut.
Da das ganze im Klärwerk gemacht wird, sparst da natürlich erhebliche Mengen ein. Das sogar noch mehr als du aus der Luft entfernst.
Mit dem System was ich mir ausgedacht habe, kannst den Stickstoffabbau(N) sparen. Dieser macht ~90% der Kläranlage aus. Also 90% weniger CO2 an dieser Stelle.
40 g N/(E·d) ist hierbei die Berechnungsgrundlage.
Da der Anteil von N so hoch ist, geben viele Kläranlagen noch C in Form von "meist" Methanol zu um den N so weit zu reduzieren, das er im Fluss keinen Schaden mehr anrichtet.
Pyrolyse Anlagen in der Größe kannst du in europa fast schon kostentechnisch vergessen dafür sind die Arbeitskosten einfach zu hoch bsp.: einsammeln der Biomasse. Wenn du wirklich diesen plan verflogst in der Größenordnung Biokohle herzustellen musst du in den globalen Süden, wobei dabei wieder neue Hürden auftreten
@@PatrickNiedermayer Das Umweltlabor macht keine Pflanzenanalysen. habe eben die Antwort bekommen.
Danke für deinen Hinweiß.
Ich bin mal gespannt, auf jeden Fall ist alles soweit super solange die Kohle halt nicht anschliessend zur Energiegewinnung genutzt wird.
ganz genau 👍
Warum? Womit grillst Du im Sommer?
@@haraldradler6208 dafür gibt es kein CO₂- Zertifikat.
Mit dem Zertifikat gibt es ein Tracking wohin die Kohle gelangt (und da ist der Grill ausgeschlossen 😅)
Abgesehen davon ist die Holzkohle für den Grill mit anderen Parametern pyrolosiert worden, hat mir Michael Wiederer von Carbon Cycle erklärt. In deren Kohle ist viel weniger entzündlich als klassische grillkohke
@@haraldradler6208 Das tut nix zur Sache! Der Energieverbrauch aller Grillfeuer ist vernachlässigbar klein gegenüber dem was Autos und Maschinen so verbrauchen.
Der Punkt ist vor allem das die Rechnung CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen halt nicht mehr so schön aufgeht wenn du auf die Idee kommst ne Dampflok mit der Kohle zu betreiben oder sowas.
Bei mir sind die Kühe auch heute noch auf der Weide! Ich spar mir also fossile Energie für Ernte, Fütterung, Gülle ausbringen, etc.
Kleine Mengen an Pflanzenkohle setze ich trotzdem ein, beigemengt in die Kleie, die ich als "Lockfutter" verwende.
Klingt sehr schön!
Hast du einen vorher nachher Vergleich was die Kohle bei dir bewirkt?
@@PatrickNiedermayer Bei Verdauungsproblemen - z.B. Durchfall wegen Eiweißüberschuss (zu junges Gras) oder im Winter (wenn ich sie dann doch im Stall halten muss) qualitativ schlechtem Heu (Mykotoxine wenn's mir rein gregnet hat) hilft es eindeutig. Die Gülle habe ich vor kurzem vom Mikrobiom Lab von Peter Gockel untersuchen lassen. Da schaut es ganz so aus, als hätte ich die Pflanzenkohle in der Gülle etwas überdosiert. Denn die erwünschten Milchsäurebakterien, die ich ebenso in die Gülle zugesetzt habe, waren kaum nachweisbar, der pH Wert sank nicht wie gewünscht von 8 auf 7 ab. sondern nur auf 7,5. Als nächstes probier ich es mit weniger Kohle und mehr "Fermenten" (Flüssigkeit mit hoher Konzentration an wertvollen Mikroorganismen)
10:00 Thyssen-Krupp hat das, ursprünglich mit 2 Mrd. subventionierte Projekt auf grünen Stahl umzustellen, eingestellt
Warum gehen sie vom Basaltmehle auf dem Acker weg, ist doch wirklich 1000 mal besser. Gab's ne Spende von Bill?
@UweWuer-hj7yr haha :D so eine Spende würde ich vermutlich bemerken.
Ich gehe nicht weg davon, ich habe sogar erst kürzlich (nach diesem Video) einen Podcast darüber veröffentlicht: ruclips.net/video/Cd5wcNGrAQg/видео.html
Kommende Woche kommt eine weitere Podcast-Episode zu dem Thema mit einem anderen Unternehmer heraus.
Ich halte beide Methoden für äußerst vielversprechend und bin der Meinung, dass man Pyrolyse jetzt schon in großem Maßstab einsetzen sollte und Basalt schnellstmöglich ausbauen sollte und alles was daran noch nicht verstanden ist, erforschen muss.
Pflanzenkohle hat deshalb niemand am Schirm, weil es das zu Beginn der Industrialisierung in Großbritannien schon gab, ehe es von der "Umweltfreundlicheren Steinkohle" abgelöst wurde. Für die Pflanzenkohle wurde praktisch Kahlschlag an sämtlichen Wäldern betrieben. Das wieder anzufangen und CO2 freizusetzen, das durch Wälder zumindest mittelfristig gespeichert wird, wäre wohl der größte Bärendienst für den Klimaschutz, den man sich vorstellen könnte. So eine Art Lose-Lose-Lose-Lose-Lose-Lösung. 😒
Gute Idee. Allerdings müssen wir - hinsichtlich Klimabilanz- mehr als 100 Mio Tonnen im Jahr davon herstellen, um schneller zu sein als die Deutsche Braunkohlenindustrie.
Es gibt da bei Garzweiler so ein Loch in das wir die ganze Kohle kippen können😂
@@Mobimanie haha 😂👍
Das Lager für den Kohlenstoff will ich sehen.
Das was du hier erzählst - verträgt keine Überprüfung mit dem Taschenrechner.
Das Ding in island ist ein Prototyp ohne jeden praktischen Nutzen.
Die Mengen an co2, die damit herausgezogen werden können sind lächerlich.
@gehwissen3975 an welcher Stelle passt die Rechnung nicht?
Die Kohlenstoffsenken habe ich ja aufgezählt: Beton, Industrie, Stadtbegrünung und allen voran Ackerboden (mit den genannten Vorteilen)
@@PatrickNiedermayer (Ich bin's. Ist nur mein 'Alter Ego')
*33 Gigatonnen* Pflanzenkohle muss man erzeugen - um das 1.5K Ziel wieder zu erreichen. Hab ich mir so ausrechnen lassen.
Deine Schätzung von "200x mehr als das Island Spielzeug" liegt wohl ganz gut - konkret sind das: 800.000 Tonnen.
Dem gegenüber stehen *40 Milliarden Tonnen* co2 Emissionen jährlich.
============
_"Zuerst vereinfacht man das Problem und dann hat man auch eine Lösung"_
Das tut, in aufsteigend moralischer, Reihenfolge: Exxon, Regierungen, Medien(Du), Bevölkerung.
(Warum die das machen muss man nicht erklären - die wollen 'Hoffnung' auf Teufel komm raus)
Auf Dauer wird das zutiefst frustrierend. "Hier ist die Möhre - ätsch ups **skaliert** mal wieder nicht"
Der Frust frisst Hoffnung - die Gesellschaft kollabiert. 'Falsche Hoffnung' verbreiten fires back.
***
(Ich denke die Pflanzenkohle-Lösung scheitert schon am Energieaufwand - "Das machen wir mit Erneuerbaren" - als ob die unendlich verfügbar wären ->
Die globale Seeschifffahrt (Chemie, Stahlindustrie) braucht in Zukunft - also heute - Unmengen an Wasserstoff
=============
"Das ist der schnellste Klimawandel in der Erdgeschichte" (IPCC 2019 Zwischenbericht)
Man schätzt 2x bis 10x schneller, als alles Vergleichbare.
Wir haben Artensterben - DAS ist der Tachometer - nicht die Temperaturanomalie.
Bei den vorangegangenen - also deutlich langsameren, wenn auch abrupten! - Klimawandeln wurde massenhaft ausgestorben (>75% bis zu 95%)
Damals traf das auf intakte Ökosysteme. Unsere Ökosysteme sind bereits *gravierend* vorgeschädigt - eben durch unsere Lebensweise.
(Dünger, Pestizide, Konkurrenz um Lebensraum und Nahrung, Wilderei)
Und *WIR sprechen darüber,* ob wir unseren energetischen Lebensstandard aufrechterhalten können...?
Letztlich seit Jahrhunderten auf Kosten anderer Menschen und der Biosphäre auf diesem Planeten.
Während es einfach um schlichtes Überleben geht.....
Das ist so krank - wie die kranke Biosphäre , die diese Kultur gestaltet hat. danke.
@@PatrickNiedermayer schade, dass meine Antwort von YT gelöscht wurde.
@@gehwissen3975 Ja - ich schrieb mal etwa so:
"800.000 Tonnen CO₂ sind im Vergleich zu den weltweiten Emissionen von etwa 36 bis 40 Milliarden Tonnen CO₂ pro Jahr immer noch eine sehr geringe Menge."
Jetzt kam die Antwort scheinbar doch noch 👍
Danke für deine Gedanken.
Ich sehe deine Punkte.
Was die Notwendigkeit bzw. Wirkung von (begründeter) Hoffnung angeht unterscheiden wir uns. Das ist ok.
2 Punkte möchte ich kurz noch anmerken:
1. Pyrolyse benötigt keine elektrische Energie (von PV oder Wind), sie nutzt die freiwerdende Energie aus dem Holz im Prozess und stellt dabei weit mehr zur Verfügung als sie selbst nutzt (siehe z.b. circular Carbon in Hamburg: die pyrolysieren die kakaoschalen der schokolafenfabrik nebenan und geben dann prozesswärme in Form von Dampf zurück an die Fabrik, die das das ganze Jahr über braucht)
2. der genannte Maßstab von 40 Gigatonnen (also unsere aktuellen Emissionen). Es geht nicht darum negative Emissionen auf den Maßstab unserer aktuellen Emissionen anzuheben. Das wäre tatsächlich Wahnsinn. Teil der Annahme ist aber dass wir wirklich (wie von dir als „krank“ bezeichnet) einfach so weiter machen wie bisher. Wir müssen schon trotzdem drastisch (90% und mehr) mit den Emissionen runter. Und wenn man sich die Entwicklung im Energiemarkt anschaut halte ich das für realistisch (aber auch ambitioniert). Es geht dann also noch um die Restemossionen von unter 10 % also unter 4 Gigatonnen. Und die müssen wir mit negativen Emissionen ausgleichen. (Etwas mehr noch, eher 9 GT um den Überschuss den wir schon emittiert haben wieder weg zu räumen).
Also Emissionen vermeiden und reduzieren ist das wichtigste. Wir brauchen aber halt auch heute schon einen hochlauf dieser Emissionen.
All das habe ich im Video versucht so rüber zu bringen. Ich denke ich sage auch dass das alles *sehr ambitioniert* ist. Ja es ist hoffnungsvoll, aber wir müssen handeln!
Es gibt aber etwas wofür wir handeln können. Ohne Hoffnung, wenn es eh schon egal ist, handle ich nicht.
Sorry, aber die Idee ist nicht neu. Ich habe vor bestimmt 12 Jahren eine vergleichbare Petition eingereicht, wonach Biomasse sortiert unter Tage deponiert wird. Zum einen kann man so die Stollen füllen und vor Einstürzen sichern, zum zweiten verhindert man die Freisetzung von CO2, zum dritten würden bei kontrollierten Bedingungen Rohstoffe für zukünftige Generationen erzeugt.
Abgelehnt, weil es Gesetze aus dem Bergbau gibt, die eine Lagerung von brennbaren Substanzen unter Tage verbieten.
@mischagarcia3906 spannende Idee mit dem Bergbau (das reise ich ja nur mit einem Nebensatz an). Vielleicht lohnt es sich nochmal das Fass aufzumachen. Nach 12 Jahren haben sich ja doch ein paar Sachen (in der Politik) geändert. Und wenn ich Michael Wiederer richtig verstanden habe ist die Kohle aus der Pyrolyse bei 700 ° nur sehr schwer brennbar.
Du hast vollkommen recht, nichts davon ist neu - muss es aber auch nicht, um Menschen davon zu erzählen, die es noch nicht kennen.
Wer verklagt jetzt die Erde, die vor millionen Jahren Biomasse unter Tage gelagert hat, welche wir jetzt in Form von Gas, Öl und Kohle verbrennen. *ggg*
Ist doch die Frage ob es die anderen auch wollen
@@guidokabus9864 wer sind „die anderen“?
Wie hoch und welcher Art sind denn die gasförmigen Emissionen bei der Abgas-/Ölnutzung nach der Pyrolyse? Bleibt der Zement Carbonat-basiert und damit real aktiv massiv emittierend? Wie hoch ist das global skalierbar? Klingt nach schön gerechnetem GreenWashing - nettes Geschäftsmodell - sorry.
Pro Tonne Pflanzenkohle werden 1,5 - 3,5 t CO2 emittiert (ggf. auch CO und andere Kohlenwasserstoffe). Für Zementproduktion gibt es auch schon andere Lösungen - insofern überwiegt bei mir im Moment die Skepsis. Es geht um das große Geld am Zertifikate-Markt.
@PatrickNiedermayer Danke'! Mega video geworden
Ich danke dir!
Terra Preta 🤔