Was für eine Wohltat. Ein kundiger, gut vorbereiteter Interviewer. Ein interessanter Gast. Der eine fragt und läßt dann den Gast ausreden und seine Gedanken entwickeln. Fuest andererseits antwortet präzise und konzentriert. Klasse. Vielen Dank an beide Herren.
Wir müssen lernen,es müssen immer viele Menschen arbeiten.Denn für Soziales ist nur Platz,wenn man eine gefestigte Wirtschaft macht.Politik hört zu wenig auf Menschen,welche Wirtschaft leben
Sehr gutes Interview! Leider muss ich sagen, dass den jungen Leuten tatsächlich nicht immer gezeigt wird, dass sie gebraucht werden. Ich kann aus eigener Erfahrung in der Industrie sagen, dass kaum eine Firma bereit ist, ein besseres Angebot, als eine andere zu machen. Sie sind überhaupt nicht zugänglich und machen sich nicht attraktiver als andere. Die meisten Unternehmen sind als Arbeitgeber austauschbar. Es gibt Gründe, warum viele aktuell bereit sind ihren Job zu wechseln. Auch der Fachkräftemangel, ist nur im Niedriglohnsektor vorhanden, aus den von Herrn Prof. Fuest genannten Gründen. Mir kommt es eher in der Industrie so vor, als möchte man gar kein Personal für die Produktion. Denn so kann ich ja mit 5 oder 6 Mann auf der Schicht, das selbe Produzieren, wie wenn ich wie eigentlich geplant 7 Mann hätte. Das vorhandene Personal wird halt verheizt und wird mit dem "Fachkräftemangel" vertröstet.
@@kers2109 Ja Wertschätzung gibt es auch kaum und wenn sich die Mitarbeiter interessieren und hinterfragen, wird das oft auch falsch verstanden und wird nur als unbequeme Kritik bewertet, die nur mehr Arbeit verursachen würde, wenn man dadrauf einginge. Industrie-Jobs sind meistens undankbar und man kann sie fast nur als Möglichkeit sehen, um ohne Studiert zu haben in Tarif gebundene Unternehmen einigermaßen Geld zu verdienen. Das Identifizieren mit Industrieunternehmen gibt es heute kaum noch, da alle Extraleistungen von früher so weit heruntergekürzt wurden, dass die meisten nur noch kommen, um stumpf ihre Arbeit zu machen, um nach 8 Stunden wieder gehen zu können. Wobei die Konzerne heute natürlich 10 mal bessere Kampagnen und Werbung für ihren menschlichen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Umwelt usw.... machen. Von außen betrachtet, muss es wohl ein 6er im Lotto sein, dort arbeiten zu dürfen, wenn man das bei manchen sieht!
Grossartig. Ich bin zufällig auf Ihren Kanal gestossen. Das Interview war super gut geführt, ich könnte das so nicht, weil ich würde mich bestimmt thematisch verzetteln. Ihr Gast, Professor Dr. Clemens Fuest ist eine interessante, (nicht nur fachlich) ausserordentlich gebildete Persönlichkeit und zu dem Intelligent. Danke.
Ich habe dieses Jahr geerbt. Wirtschaftlicher Abschwung ist zum Glück kein Thema mehr. Es hat nen gewissen Unterhaltungswert wenn man nicht betroffen ist.
@@Struktur-management-partner naja wenn du dann keinen Handwerker mehr findest der das Pool repariert oder das Auto... oder wenn später keine Krankenschwester mehr kommt ... auch nicht für den Privatpatienten wenn er klingelt... und wenn bei jedem restaurantbesuch die Befürchtung mitschwebt der (frustrierte) Kellner könnte in die Suppe gespuckt haben ... dann wird klar dass "viel Geld haben" auch nicht vor allen Problemen schützt.
Ein interessantes Interview mit den richtigen Fragen und klaren Antworten, sehr spannend. Gerade auch was die Aspekte unserer Politik betrifft. Die Regierung ist das Management unseres Landes, aber leider haben wir Minister, die in der freien Wirtschaft noch nicht mal qualifiziert genug wären, eine Würstchenbude zu leiten.
Das ist doch nicht die Aufgabe eines Politikers! Genauso wenig könnte der Würstchenbudenkönig in der Politik etwas reißen. Ich kann als Architekt auch keine dachrinne löten und einen Handwerksbetrieb leiten, ich muss aber einen guten Plan auf die Baustelle bringen und Kompromisse zwischen Bauherren, Handwerkern und mir finden. Als entsprechender Politiker musst du wissen, wie Makroökonomie funktioniert. Herr Fuest weiß das übrigens auch nicht. Mich wundert wirklich, warum der noch eingeladen wird.
@@ludwigderbartige5191 Müssen Architekten nicht im Studium ein handwerkliches Pflichtpraktikum bzw. ein mehrwöchiges Baupraktikum absolvieren? Klar kann (und sollte) man nicht in allen Details drinstecken, aber ein Grundverständnis muss bei den Politikern da sein, nach dem Motto, ein Haus braucht eine Dachrinne, die muss gelötet werden und dafür beauftragt man am besten einen Handwerker und was wird das ungefähr kosten. Politiker ohne Fachkenntnisse und ohne Management-Fähigkeiten treffen laufend Fehlentscheidungen, weil sie nicht mal dazu in der Lage sind, zwischen den Argumenten ihrer Berater abzuwägen. So ist es Habeck mit Graichen ergangen. Da gab es genug altgediente Beamte im Bundeswirtschaftsministerium, auf die man nicht gehört hat.
Kleiner Tipp zum Stil: Die Knöpfe am Jackett von oben nach unten schließen nach dem Motto: sometimes, always, never und im Sitzen immer offen :P Hammer Interview, interessanter Gast.
Wenn du vor Beginn des Videos zweimal ein gratis Buch von zwielichtigen Influenzern angepriesen bekommst, und dann auch noch Clemens Fuest im Video auftaucht, kann es nur wild werden. Und ja, es wurde wild.
Vielen Dank für Ihr direktes Feedback. Die Werbung wird von RUclips bestimmt. Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Wenn man den Präsidenten vom IFO nicht schätzt, dann ist es aus Ihrer Perspektive bestimmt eine begründete Meinung.
Danke. Gerade in Deutschland sind so klare Worte sehr nötig. Warum gibt es keine intensivere Debatte innerhalb der ökonomischen Wissenschaft? Jeder noch so ahnungslose Politiker mit einer weltfremden Idee findet einen Professor (zur Not Fratscher) der genau diesen Unsinn wissenschaftlich für das einzig Wahre erklärt. Das schadet dem Ansehen der Ökonomie.
Gelenkte Immobilienpolitik in China,hat zu 92Mill. leerstehenden Wohnungen,1000te Autos auf Halde,Zig1000te Fahrräder,die neu produziert in Wäldern auf Halde liegen,geführt.
Herr Fuest ist fachlich auf Augenhöhe mit seinem Vorgänger Sinn, aber nicht kommunikativ. Professor Sinn war in der Lage, volkswirtschaftlich komplexe Zusammenhänge verständlich zu komprimieren. Beispiel:"Die Deutschen wollen eine Rente von Kindern, die sie nicht gezeugt haben."
wer mit einer rente unter 1250 euro mtl. nach 35 - 45 jahren vollerwerbstätigkeit auskommen muss, etwa die hälfte der rentner, hat offensichtlich nicht genug geleistet!
Wieso machen wir nicht eine 6 Tage Woche, wenn sie sagen, man könne in 4 Tagen nicht so viel schaffen wie in 5, dann kann man auch in 5 Tagen nicht so viel Schaffen wie in 6.
Ein berechtigter Punkt! In einigen Ländern wird 6 Tage gearbeitet. Mit unserem demographischen Wandel und Migrationspolitik ist es schwierig, die Arbeitszeit um 20% zu reduzieren…
Einerseits ist es doch klar: Niemand mag das Transparentmachen von Leistungsunterschieden sofern es die eigene Person betrifft.. es sei denn man gehört zur relativen Gewinnerseite. Das ist doch ganz menschlich auch. Hier spielt es eben auch eine Rolle wie die Menschen ticken im System. Ja zum freien Spiel der Kräfte solange Solidarität, Fairness und ein Miteinander gewahrt sind. Nein, sofern sich eine Minderheit alles rafft und eine Ellebogengesellschaft entsteht.
Herr Fuest macht es sich zu einfach und das weiß er auch. Deutschland kritisiert nicht besserwisserisch undemokratische Länder (von der Ausbeutung der Menschen & Umwelt dort bzw. dem Arrangement mit diesen Ländern haben wir allerdings trotzdem auch immer gut gelebt) sondern man weiß in der Politik und hohen Wirtschaft nur zu genau was diese Politik und Entwicklung dort für die Menschen dort bedeutet und ---das sie sich u.a. auf dem Weg zu uns machen wenn sie dort umfassend ihre Lebensgrundlage verlieren. Um nicht anderes geht es nämlich.
Na ja. Es ist schon klar das bestimmte Länder davon nix hören wollen. Und die Menschen davon dann nix haben. Logisch. Das macht es aber nicht falsch. Da macht es sich Fusst zu einfach. Das ist unredlich. Natürlich kommt es darauf an wie man ggf. berechtigte Kritik kommuniziert, Verbrechen an Menschen gar klar beim Namen nennt. Das ist doch logisch. Nur wer ein absoluter Egoist ist bzw. nur aufs Geschäft aus ist, die Zusammenhänge nicht versteht dem ist das egal. Nochmal, wenn Menschen in ihren Ländern nicht mehr leben können aus den unterschiedlichsten Gründen aber nicht zuletzt weil eben die Politik auf sie als Individuum keine Rücksicht nimmt dann wollen ja müssen Menschen irgendwann ihre Heimat verlassen. Nicht zuletzt deswegen geht genau dies Deutschland sehr wohl was an. Genauso wie andere humanistische Staaten. Für die Menschen und natürlich auch aus nachvollziehbarem Eigeninteresse. Wenn wir die Leute nicht alle hier haben wollen dann bleibt da gar kein anderer Weg. Sie müssen bei sich klar kommen. Das die Elendflucht nicht geschieht ist ja wohl das Ziel.
ad 22:20 ff.: Es ist bei grossen (z.T. börsennotierten) Unternehmen und Gesellschaften nicht zwangsläufig so, dass die bestausgebildeten, erfahrensten, etc. auch in den Vorstand aufrücken oder deren Vorsitzender oder Sprecher werden. In derartigen Unternehmen / Gesellschaften geht es sehr politisch zu, und die Aussage kann m. E. so - wie von Ihnen getroffen - nicht stehenbleiben.
Das ist eine interessante Fragestellung. Setzen Sie sich gerne mit der Krise von 2008 auseinander. Die regulatorische Aufforderungen des Staates an Fannie Mae und Freddie Mac, mehr Kredite an Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen zu vergeben, sind ein wesentlicher Grund für die Subprime-Krise gewesen. Und die Niedrigzinspolitik hat es überhaupt ermöglicht.
@@Struktur-management-partnerAls Anleger und Mitarbeiter im Assetmanagement rate ich daher, wenn die EZB wieder das Drucken anfängt massiv in die Märkte zu gehen.
@@thomasobermuller8848Können Sie ihnhaltlich erklären, "Geld drucken" im Zusammenhang mit Inflation steht, solange wir keine Vollbeschäftigung haben?
@@janroser37 Was soll die seltsame Frage, da müssen Sie erstmal beschreiben, wie stark jeder EU-Staat von der "Vollbeschäftigung" abweicht, aufgezeigt über die letzten Jahre. Dann möchte ich gerne den Nachweis noch sehen, dass keine Inflation auftritt, wenn keine Vollbeschäftigung besteht ...
9:48: Wer Unterschiede in der ökonomischen Position von Menschen mit Leistung rechtfertigen will, muss für eine 100% Erbschaftssteuer sein. Kein Einkommen ohne Leistung. Oder?
Vom Prinzip ja. Man sollte aber die Effekte berücksichtigen. Denn es bedeutet dass der Kapitalstock am Lebensende zum größten Teil an das Ausland verkauft wird. Das kann ja nicht im Sinn der Gesellschaft sein.
@@MrZweene Wieso wird der Kapitalstock bei einer 100% Erbschaftssteuer ans Ausland verkauft? Ist das Ausland der Empfänger der deutschen Erbschaftssteuer?
@@chrisxxx5144 Nein, wer im Alter was zu vererben hat will in der Regel das seine Nachkommen davon profitieren. Also landet das Geld in Steueroasen wie z.b. Andorra u.ä.
@@chrisxxx5144 Mesokratie statt Aristokratie, ein Geburtsrecht auf Reichtum gibt's nicht. Das Problem zieht sich immer wieder durch die Menschheit, Boom und dann Kollaps, es muss ein andauernder Erneuerungsprozess sein.
Partizipativer Sozialismus heisst nicht, dass es keine freien Märkte geben muss. Interessant, warum Herr Fuest & der Interviewer diese Intelektuelle Hürde nicht nehmen können.
Partizipativer Sozialismus ist ein mit einem Attribut versehenes Nomen. Er bedeutet, dass wir ganz dringend den 90. Versuch machen müssen, das Paradies auf Erden herzustellen. Auch ich habe meine Jugend in einem solchen „Paradies“ verbracht. Hat meinen Bedarf an paradiesischen Zuständen für mein ganzes Leben gedeckt.
Wer soll das bezahlen ... die armen Schlucker und die die ihre Körper als Arbeitskraft herhalten oder die Vermögenden🤔 Blöde Frage ... Zero-Covid-Clemens zeigt zum Glück mal wieder die richtigen Wege auf. Echter Leader!
Was für eine Wohltat. Ein kundiger, gut vorbereiteter Interviewer. Ein interessanter Gast. Der eine fragt und läßt dann den Gast ausreden und seine Gedanken entwickeln. Fuest andererseits antwortet präzise und konzentriert. Klasse. Vielen Dank an beide Herren.
Vielen herzlichen Dank für das schöne Feedback 🍀🙏🙏🙏
Sehr guter Journalist! Große Stilsicherheit! Gutes Gespräch! Danke!
Vielen herzlichen Dank für das schöne Feedback☺️🙏🙏🙏
Herzlichen Dank ☺️🙏🙏🙏
Wir müssen lernen,es müssen immer viele Menschen arbeiten.Denn für Soziales ist nur Platz,wenn man eine gefestigte Wirtschaft macht.Politik hört zu wenig auf Menschen,welche Wirtschaft leben
Vielen herzlichen Dank für Ihre Perspektive 🙏🙏🙏
Vielen Dank für den Hinweis
Tolle Rhetorik, bloß keinem zu nahe zukommen.
🙏🙏🙏
Ein sehr gutes und umfassendes Interview - viele der aktuellen Themen wurden treffend angesprochen. Vielen Dank.
Vielen Dank für Ihre Zeit und die Wertschätzung 🙏🙏🙏
Das dt. Steuersystem gehört dringendst reformiert.
Einverstanden
Das geht aber nur mit nicht-linken Politikern.
@@thomasobermuller8848 ja, wahrscheinlich.
Sehr gutes Interview! Leider muss ich sagen, dass den jungen Leuten tatsächlich nicht immer gezeigt wird, dass sie gebraucht werden. Ich kann aus eigener Erfahrung in der Industrie sagen, dass kaum eine Firma bereit ist, ein besseres Angebot, als eine andere zu machen. Sie sind überhaupt nicht zugänglich und machen sich nicht attraktiver als andere. Die meisten Unternehmen sind als Arbeitgeber austauschbar. Es gibt Gründe, warum viele aktuell bereit sind ihren Job zu wechseln. Auch der Fachkräftemangel, ist nur im Niedriglohnsektor vorhanden, aus den von Herrn Prof. Fuest genannten Gründen. Mir kommt es eher in der Industrie so vor, als möchte man gar kein Personal für die Produktion. Denn so kann ich ja mit 5 oder 6 Mann auf der Schicht, das selbe Produzieren, wie wenn ich wie eigentlich geplant 7 Mann hätte. Das vorhandene Personal wird halt verheizt und wird mit dem "Fachkräftemangel" vertröstet.
Vielen herzlichen Dank für Ihr schönes Feedback und Ihre wertvolle Einschätzung.
@@kers2109 Ja Wertschätzung gibt es auch kaum und wenn sich die Mitarbeiter interessieren und hinterfragen, wird das oft auch falsch verstanden und wird nur als unbequeme Kritik bewertet, die nur mehr Arbeit verursachen würde, wenn man dadrauf einginge. Industrie-Jobs sind meistens undankbar und man kann sie fast nur als Möglichkeit sehen, um ohne Studiert zu haben in Tarif gebundene Unternehmen einigermaßen Geld zu verdienen. Das Identifizieren mit Industrieunternehmen gibt es heute kaum noch, da alle Extraleistungen von früher so weit heruntergekürzt wurden, dass die meisten nur noch kommen, um stumpf ihre Arbeit zu machen, um nach 8 Stunden wieder gehen zu können. Wobei die Konzerne heute natürlich 10 mal bessere Kampagnen und Werbung für ihren menschlichen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Umwelt usw.... machen. Von außen betrachtet, muss es wohl ein 6er im Lotto sein, dort arbeiten zu dürfen, wenn man das bei manchen sieht!
In der Tat! Danke schön und schöne Feiertage 🍀
Vielen Dank für das tolle Interview! Und der Sinn des Lebens ist natürlich 42 oder die leere Menge! 😉
Vielen herzlichen Dank, lieber Herr Urban🙏🙏🙏
Hervorragende Analyse 😊
Vielen herzlichen Dank🙏🙏🙏
Eiskalt
Grossartig. Ich bin zufällig auf Ihren Kanal gestossen. Das Interview war super gut geführt, ich könnte das so nicht, weil ich würde mich bestimmt thematisch verzetteln. Ihr Gast, Professor Dr. Clemens Fuest ist eine interessante, (nicht nur fachlich) ausserordentlich gebildete Persönlichkeit und zu dem Intelligent. Danke.
Vielen vielen Dank 🙏🙏🙏🙏🙏
Ich habe dieses Jahr geerbt. Wirtschaftlicher Abschwung ist zum Glück kein Thema mehr. Es hat nen gewissen Unterhaltungswert wenn man nicht betroffen ist.
Das macht das Leben leichter…😉
@@Struktur-management-partner naja wenn du dann keinen Handwerker mehr findest der das Pool repariert oder das Auto... oder wenn später keine Krankenschwester mehr kommt ... auch nicht für den Privatpatienten wenn er klingelt... und wenn bei jedem restaurantbesuch die Befürchtung mitschwebt der (frustrierte) Kellner könnte in die Suppe gespuckt haben ... dann wird klar dass "viel Geld haben" auch nicht vor allen Problemen schützt.
Naja und die Brücke über die Elbe bleibt für alle kaputt...
Das ist ja das Problem. Derjenige mit sehr viel Geld zieht einfach weg. Die Probleme bleiben…
Herzlichen Dank für dieses sehr interessante Video und die Tiefe. Minute 34:25.
Vielen herzlichen Dank für das schöne Feedback, lieber Herr Quiring. Herzliche Grüße Georgiy Michailov
☺️🙏
Tolle Sendung, schade, dass nicht mehr Leute das gehört haben. Ich kann mich nur bedanken.
Vielen lieben Dank für Ihr Vertrauen🙏
Ein interessantes Interview mit den richtigen Fragen und klaren Antworten, sehr spannend. Gerade auch was die Aspekte unserer Politik betrifft. Die Regierung ist das Management unseres Landes, aber leider haben wir Minister, die in der freien Wirtschaft noch nicht mal qualifiziert genug wären, eine Würstchenbude zu leiten.
Vielen Dank für das sehr schöne Feedback 🙏🙏🙏
Das ist doch nicht die Aufgabe eines Politikers! Genauso wenig könnte der Würstchenbudenkönig in der Politik etwas reißen. Ich kann als Architekt auch keine dachrinne löten und einen Handwerksbetrieb leiten, ich muss aber einen guten Plan auf die Baustelle bringen und Kompromisse zwischen Bauherren, Handwerkern und mir finden. Als entsprechender Politiker musst du wissen, wie Makroökonomie funktioniert. Herr Fuest weiß das übrigens auch nicht. Mich wundert wirklich, warum der noch eingeladen wird.
@@ludwigderbartige5191 Müssen Architekten nicht im Studium ein handwerkliches Pflichtpraktikum bzw. ein mehrwöchiges Baupraktikum absolvieren? Klar kann (und sollte) man nicht in allen Details drinstecken, aber ein Grundverständnis muss bei den Politikern da sein, nach dem Motto, ein Haus braucht eine Dachrinne, die muss gelötet werden und dafür beauftragt man am besten einen Handwerker und was wird das ungefähr kosten. Politiker ohne Fachkenntnisse und ohne Management-Fähigkeiten treffen laufend Fehlentscheidungen, weil sie nicht mal dazu in der Lage sind, zwischen den Argumenten ihrer Berater abzuwägen. So ist es Habeck mit Graichen ergangen. Da gab es genug altgediente Beamte im Bundeswirtschaftsministerium, auf die man nicht gehört hat.
Ein guter Punkt!
Menschen sind NICHT gleich.
Eindeutig nicht!!!
Sinn des Lebrns ist das Leben, und der Wunch and Drang, nach Sinn des Lebens zu suchen.
Danke schön, lieber Herr Andrush!
Kleiner Tipp zum Stil: Die Knöpfe am Jackett von oben nach unten schließen nach dem Motto: sometimes, always, never und im Sitzen immer offen :P Hammer Interview, interessanter Gast.
Vielen Dank für den wertvollen Tipp und Ihr schönes Feedback 🙏🙏🙏
Gute Leistung bringen dürfen und wollen aber fair bleiben statt gleichmacherei 😊😊😊 ps mit sozialer fairness ist Rechtstaatlichkeit leichter😊
Vielen herzlichen Dank🙏🙏🙏
Wenn du vor Beginn des Videos zweimal ein gratis Buch von zwielichtigen Influenzern angepriesen bekommst, und dann auch noch Clemens Fuest im Video auftaucht, kann es nur wild werden. Und ja, es wurde wild.
Vielen Dank für Ihr direktes Feedback. Die Werbung wird von RUclips bestimmt. Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Wenn man den Präsidenten vom IFO nicht schätzt, dann ist es aus Ihrer Perspektive bestimmt eine begründete Meinung.
Danke. Gerade in Deutschland sind so klare Worte sehr nötig.
Warum gibt es keine intensivere Debatte innerhalb der ökonomischen
Wissenschaft? Jeder noch so ahnungslose Politiker mit einer weltfremden
Idee findet einen Professor (zur Not Fratscher) der genau diesen Unsinn
wissenschaftlich für das einzig Wahre erklärt. Das schadet dem Ansehen
der Ökonomie.
Vielen herzlichen Dank ☺️🙏🙏🙏
Gelenkte Immobilienpolitik in China,hat zu 92Mill. leerstehenden Wohnungen,1000te Autos auf Halde,Zig1000te Fahrräder,die neu produziert in Wäldern auf Halde liegen,geführt.
Wow! Das sind aber krasse Zahlen. Danke schön
Hier geht nichts mehr. Ich finde einfach überhaupt keinen Lebensbereich, der Anlass zur Hoffnung gibt.
Vielen Dank. Die Welt ist bis jetzt immer besser geworden. Wir sollten dran arbeiten, damit es weiter so geht
Herr Fuest ist fachlich auf Augenhöhe mit seinem Vorgänger Sinn, aber nicht kommunikativ. Professor Sinn war in der Lage, volkswirtschaftlich komplexe Zusammenhänge verständlich zu komprimieren.
Beispiel:"Die Deutschen wollen eine Rente von Kindern, die sie nicht gezeugt haben."
Vielen Dank für Ihre Einschätzung 🙏
wer mit einer rente unter 1250 euro mtl. nach 35 - 45 jahren vollerwerbstätigkeit auskommen muss, etwa die hälfte der rentner, hat offensichtlich nicht genug geleistet!
Ein wertvoller Hinweis. Die Frage ist, was ist die Ursache dafür?! Der Staat oder Kapitalismus?
Wieso machen wir nicht eine 6 Tage Woche, wenn sie sagen, man könne in 4 Tagen nicht so viel schaffen wie in 5, dann kann man auch in 5 Tagen nicht so viel Schaffen wie in 6.
Ein berechtigter Punkt! In einigen Ländern wird 6 Tage gearbeitet. Mit unserem demographischen Wandel und Migrationspolitik ist es schwierig, die Arbeitszeit um 20% zu reduzieren…
Einerseits ist es doch klar:
Niemand mag das Transparentmachen von Leistungsunterschieden sofern es die eigene Person betrifft.. es sei denn man gehört zur relativen Gewinnerseite. Das ist doch ganz menschlich auch. Hier spielt es eben auch eine Rolle wie die Menschen ticken im System. Ja zum freien Spiel der Kräfte solange Solidarität, Fairness und ein Miteinander gewahrt sind. Nein, sofern sich eine Minderheit alles rafft und eine Ellebogengesellschaft entsteht.
Vielen Dank für Ihre Perspektive!
Herr Fuest macht es sich zu einfach und das weiß er auch. Deutschland kritisiert nicht besserwisserisch undemokratische Länder (von der Ausbeutung der Menschen & Umwelt dort bzw. dem Arrangement mit diesen Ländern haben wir allerdings trotzdem auch immer gut gelebt) sondern man weiß in der Politik und hohen Wirtschaft nur zu genau was diese Politik und Entwicklung dort für die Menschen dort bedeutet und ---das sie sich u.a. auf dem Weg zu uns machen wenn sie dort umfassend ihre Lebensgrundlage verlieren. Um nicht anderes geht es nämlich.
Vielen Dank für diese Perspektive, lieber Kevin!
doch, das wird gemacht ...
... was den Menschen dort genau gar nichts bringt.
Na ja. Es ist schon klar das bestimmte Länder davon nix hören wollen. Und die Menschen davon dann nix haben. Logisch. Das macht es aber nicht falsch. Da macht es sich Fusst zu einfach. Das ist unredlich. Natürlich kommt es darauf an wie man ggf. berechtigte Kritik kommuniziert, Verbrechen an Menschen gar klar beim Namen nennt. Das ist doch logisch. Nur wer ein absoluter Egoist ist bzw. nur aufs Geschäft aus ist, die Zusammenhänge nicht versteht dem ist das egal. Nochmal, wenn Menschen in ihren Ländern nicht mehr leben können aus den unterschiedlichsten Gründen aber nicht zuletzt weil eben die Politik auf sie als Individuum keine Rücksicht nimmt dann wollen ja müssen Menschen irgendwann ihre Heimat verlassen. Nicht zuletzt deswegen geht genau dies Deutschland sehr wohl was an. Genauso wie andere humanistische Staaten. Für die Menschen und natürlich auch aus nachvollziehbarem Eigeninteresse. Wenn wir die Leute nicht alle hier haben wollen dann bleibt da gar kein anderer Weg. Sie müssen bei sich klar kommen. Das die Elendflucht nicht geschieht ist ja wohl das Ziel.
Diese warmen worte ändern nichts !
Ein schwieriges Unterfangen
ad 22:20 ff.: Es ist bei grossen (z.T. börsennotierten) Unternehmen und Gesellschaften nicht zwangsläufig so, dass die bestausgebildeten, erfahrensten, etc. auch in den Vorstand aufrücken oder deren Vorsitzender oder Sprecher werden. In derartigen Unternehmen / Gesellschaften geht es sehr politisch zu, und die Aussage kann m. E. so - wie von Ihnen getroffen - nicht stehenbleiben.
Vielen Dank für Ihre Einschätzung. In der Tat ist es keine pauschale Aussage, die zwangsläufig auf alle zutrifft.
@@Struktur-management-partner Ich danke Ihnen. Schönes Wochenende.
Schlechte Mikrofoneinstellung am Anfang. Toller Gast!
Vielen herzlichen Dank für das Feedback. Das war sehr ungünstig:(
Clemens Fuest soll uns mal erklären, was im September 2008 geschehen ist.
Gelten freie Märkte zufällig nur für den Pöbel und nicht für Großkapital?
Das ist eine interessante Fragestellung. Setzen Sie sich gerne mit der Krise von 2008 auseinander. Die regulatorische Aufforderungen des Staates an Fannie Mae und Freddie Mac, mehr Kredite an Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen zu vergeben, sind ein wesentlicher Grund für die Subprime-Krise gewesen. Und die Niedrigzinspolitik hat es überhaupt ermöglicht.
Die EZB wird die EUR schon drucken...
Ob das uns nachhaltig hilft…
@@Struktur-management-partner Der Inflation hilft es zumindest nachhaltig.
@@Struktur-management-partnerAls Anleger und Mitarbeiter im Assetmanagement rate ich daher, wenn die EZB wieder das Drucken anfängt massiv in die Märkte zu gehen.
@@thomasobermuller8848Können Sie ihnhaltlich erklären, "Geld drucken" im Zusammenhang mit Inflation steht, solange wir keine Vollbeschäftigung haben?
@@janroser37 Was soll die seltsame Frage, da müssen Sie erstmal beschreiben, wie stark jeder EU-Staat von der "Vollbeschäftigung" abweicht, aufgezeigt über die letzten Jahre. Dann möchte ich gerne den Nachweis noch sehen, dass keine Inflation auftritt, wenn keine Vollbeschäftigung besteht ...
Viel arbeiten lohnt sich gar nicht mehr.
Vielen Dank für Ihre Einschätzung
Wir brauchen eine 360 Grad Wende 😂😂😂
😅😅😅
9:48: Wer Unterschiede in der ökonomischen Position von Menschen mit Leistung rechtfertigen will, muss für eine 100% Erbschaftssteuer sein. Kein Einkommen ohne Leistung. Oder?
Vom Prinzip ja. Man sollte aber die Effekte berücksichtigen. Denn es bedeutet dass der Kapitalstock am Lebensende zum größten Teil an das Ausland verkauft wird. Das kann ja nicht im Sinn der Gesellschaft sein.
Da muss ich drüber nachdenken. Danke. Herzliche Grüße Georgiy Michailov
@@MrZweene Wieso wird der Kapitalstock bei einer 100% Erbschaftssteuer ans Ausland verkauft? Ist das Ausland der Empfänger der deutschen Erbschaftssteuer?
@@chrisxxx5144 Nein, wer im Alter was zu vererben hat will in der Regel das seine Nachkommen davon profitieren. Also landet das Geld in Steueroasen wie z.b. Andorra u.ä.
@@chrisxxx5144 Mesokratie statt Aristokratie, ein Geburtsrecht auf Reichtum gibt's nicht. Das Problem zieht sich immer wieder durch die Menschheit, Boom und dann Kollaps, es muss ein andauernder Erneuerungsprozess sein.
Partizipativer Sozialismus heisst nicht, dass es keine freien Märkte geben muss.
Interessant, warum Herr Fuest & der Interviewer diese Intelektuelle Hürde nicht nehmen können.
Der Interviewer lebte mal in Sozialismus und weiß, was diese Form bedeutet. Was ist für Sie ein partizipativer Sozialismus?
Partizipativer Sozialismus ist ein mit einem Attribut versehenes Nomen.
Er bedeutet, dass wir ganz dringend den 90. Versuch machen müssen, das Paradies auf Erden herzustellen.
Auch ich habe meine Jugend in einem solchen „Paradies“ verbracht.
Hat meinen Bedarf an paradiesischen Zuständen für mein ganzes Leben gedeckt.
Ich kann Sie sehr gut verstehen☺️☺️☺️
Gleichmacherei vor allem auf der Autobahn. Das ist das hohe Ziel der links grünen Protagonisten.
Auch eine interessante Perspektive…
Wer soll das bezahlen ... die armen Schlucker und die die ihre Körper als Arbeitskraft herhalten oder die Vermögenden🤔
Blöde Frage ... Zero-Covid-Clemens zeigt zum Glück mal wieder die richtigen Wege auf.
Echter Leader!
Vielen Dank für Ihre Gedanken…