Fritz Franz ist im Oktober 2017 gestorben - Er wurde "nur" 73 Jahre. Ich habe mir 2019 die Gegend intensiv angeschaut - Sangerhausen, Allstedt, Helbra (+Hüttengelände) , Wimmelburg, Mansfeld , Eisleben , das ehemalige Hauptverarbeitungszentrum Hettstedt & den restlichen Rand vom Kyffhäuserkreis. Mit vielen Menschen Gespräche geführt + weil es mich interessiert an den Schieferhalden mal Proben entnommen (Schadstoffanreicherung )/ Radioaktive Belastung gemessen. Die Eindrücke haben Tagelang nachgewirkt va. auch deshalb weil man heute nach einem Zwischenstopp in Erfurt durch die A71 innerhalb 30min dort ist. Wo eben noch eine relativ moderne Hauptstadt Thüringens ihre Reize zeigt ändert sich binnen Augenblicken dann alles. Fazit für mich: Hier mitten in Deutschland direkt vor unser "Haustür" liegt eine der ärmsten Regionen überhaupt, mit der nach wie vor höchsten Belastung an Umweltgiften (neben dem Großraum Bitterfeld /Leuna). Tausende gebrochene Biographien, gesundheitliche Spätfolgen und eine in weiten Teilen der Bevölkerung deutlich spürbare Lethargie - die auch 30 Jahre nach der Wende einen ganzen Landstrich fest im Griff hat. Es ist eine Parallelwelt in die man eintaucht und nur mit Mühe zwischen ein paar neuzeitlichen Einkaufszentren , Baumärkten & Straßen die westliche Welt bzw. das 21Jhd. durchschimmern sieht. In vielen Ecken & Dörfern wurden die Wunden der Vergangenheit nur notdürftig kaschiert, auch heute noch scheint die Zeit wie im Beitrag erwähnt an einigen Stellen wirklich stehngeblieben zu sein. Eine beklemmende Enge zwischen den Häusern & Halden in den schmalen Talsiedlungen drückt deutlich auf die Stimmung. Selbst auf mich als "Ossi" wirken viele Dinge dort befremdlich aber ich kann sie noch halbwegs nachvollziehn, weil ich weiß wie das restliche Land 1990 ausgesehn hat >zb. die Ronneburger Gegend oder die Lausitz. Für jemanden aus dem "Westen" wirkt so ein Besuch im ersten Moment wahrscheinlich wie ein Kulturschock & das wäre noch vorsichtig ausgedrückt. Wer wissen möchte wie es im Jahr 33 nach der Wiedervereinigung im Land wirklich steht und warum wir nicht die Welt, sondern zuerstmal uns selbst Heilen müssen > sollte das Mansfeld besuchen (!) Es müsste Pflichtprogramm eines jeden Politikers sein. Ohne eine Politik die etwas ändern will wird sich dort jedenfalls nichts mehr tun.
Wie bei uns in Nordfrankreich: diejenigen, die sich abmühten, wurden in Trümmern zurückgelassen. ** Comme chez nous dans le nord de la France : ceux qui ont trimé ont été laissé pour compte sur des ruines.
Ich gebe Ihnen hier vollkommen Recht! Danke für die Eindrücke von heute. Ich hatte mich schon aufgemacht wie es heute aussieht. (Entsprechend meines Kommentares ob ich mich geirrt habe. Aber leider nicht! )
Meines Wissens hat er noch bis 95 an den Abrissarbeiten seiner Hütte teilgenommen und wurde dann ziemlich krank. Wir haben 94 nocheinmal einen Film mit ihm über die Region gemacht. Der kommt auch bald online. Er hat sich dann seinem Gemüsegarten gewidmet. Und zog dann auch weg aus seiner Arbeitersiedlung in ein Neubaugebiet am Rande von Helbra.
Muss schlimm gewesen sein damals. Ich bin Baujahr '88 und hab als Kind nur Stückweise die Auswirkungen mitbekommen. Die Sorge vor der Arbeitslosigkeit, das Knuffen für wenig Geld und der Wegzug von Leuten in den Westen. Heute, 30 Jahre später, stehen wir wieder vor großen Veränderungen. Durch eine dilettantisch umgesetzte Energiewende richten wir unser Industrie und damit unseren Wohlstand zu Grunde. Die gesellschaftlichen Auswirkungen lassen sich jetzt nur erahnen...
In der Gegend um Waren an der Müritz hatte ich mal vor Jahren ein Gespräch, weil ich doch "das Leben auf dem Land" immer so toll fand. "Mach Dir nichts vor", wurde mir berichtet, "wir hier leben seit der Wende entweder von der restlichen Landwirtschaft oder von Hartz4 - oder mit etwas Glück als Aufstocker vom Tourismus." Nun lebe und arbeite ich immer noch in Westberlin. Und ich schäme mich noch heute für Landsleute, die ab 1990 die DDR wie im Goldrausch ausgeplündert haben.
Waren wurde vor allem für die Touristen neu und schick gemacht. Quasi Vorzeigeobjekt für die Touris. Die Industrie ist aber kaum noch vorhanden und die Jugend völlig weg, so wie ich.
@@gish4265451Bei uns im Kyffhäuserkreis in Thüringen genauso. Alles schick für die Touristen, die fast alle im hohen Alter sind, doch ansonsten ist die Gegend tot. Die noch dort sind haben entweder resigniert, sind häufig rückständig und reden sich alles schön und wer jung ist und etwas erreichen will, der geht.
In 30 Jahren ist dort keinem was eingefallen, hat keiner Firmen gegründet die langsam wachsen ? Alle warten nur, dass jemand kommt und was bringt ? Traurig.
Denke so war es in fast allen Teilen der Ex-DDR damals. In meiner Gegend (Mittlerer Erzgebirgskreis) gab es damals 4 Möglichkeiten: eine Umschulung zu machen (viele Berufe wurden ja nicht mal anerkannt), Arbeitslos, in den Westen gehen/pendeln oder irgendeinen Job wie Versicherungen o. ä. anzunehmen und sich irgendwie durchzuwurschteln. "Richtige Jobs"? Fast Null. Meine Mutter hatte damals eine Festanstellung bei einem Rechtsanwalt in Vollzeit, die wurde dafür bewundert. Erst so ab sagen wir mal 2000 ging es (langsam) aufwärts. Da war aber eine ganze Generation weg, die Jugend die in den Westen gehen musste um eine Ausbildung zu machen. Heute können sich die Jugendlichen in der Region die Lehrstellen quasi aussuchen, bleiben fast alle da weil man eben nicht mehr zwingend weg muss.
Sehe die Doku gerade jetzt erst - schade und irgendwie bezeichnend bis heute. Wir haben in der Nähe von Sangerhausen (pyrotechnischer Betrieb in Uftrungen) 6 Jahre lang versucht, einen bestehenden Betrieb neu zuzulassen und an die 30 Leute zu beschäftigen. Wir haben dann abgebrochen, weil bei sage und schreibe 27 Behörden, die mitsprechen wollten, überhaupt nichts voranging
Eine seriöse Aufarbeitung und Analyse der Chancen von damals hat es nie gegeben und sie war auch nicht gewollt. Ob man das Kupfererz nun in Niederröblingen fördert und mit dem Zug nach Helbra karrt oder es für den Preis der Förderung aus Chile importieren und über einen Nordseehafen zur Hütte hätte bringen können wollte niemand wissen, man kann es sich aber vorstellen wie man solche Gedanken unter Tage verscharrt hätte, Bischofferode lag ja nur 1,5 Güterzugstunden entfernt und in der unmittelbaren Nachbarschaft des Werkbahnhofs lag mit Hettstedt ein bedeutendes Walzwerk mit weltweit einmaligen Anlagen. Wenn man alle damaligen Westpolitiker ein paar Wochen zusammen mit ihren Blockflötenvasallen in der Kaue eingesperrt hätte und die ganze Chose weltweit an finanzkräftige Investoren ausgeschrieben hätte wäre das anders gelaufen. Wenn Potash damals Zugriff auf den ostdeutschen Kalibergbau Zugriff bekommen hätte gäbe es Bischofferode heute noch als Kalistandort, beides ist durchaus vergleichbar. So wie die Grenzer uns damals vorm Klassenfeind geschützt haben, hätten sie uns auch vor solchen Brüdern und Schwestern schützen können. Die Reporter sind wohl auch nicht über einen Schacht ins Bergwerk gekrochen sondern im schwarzen Kanal eingefahren.
Ich empfehle das Buch Der Treuhandkomplex. Dort wird unter anderem am Kalibergbau das Vorgehen der Treuhand aufgezeigt. Bischoferode hat man weltweit jedem kaliunternehmen angeboten, niemand war bereit da zu investieren. Am Ende musst ma k+s viel Geld bieten um zumindest einen Teil der alten Förderung in der DDR weiter zu betreiben. Ohne diese Geld wäre alles eingestellt worden. Da der kupferbergbau schon zu ddr Zeit extrem defizitär gewesen war, hätte sich da sicherlich niemand gefunden. Im Grunde ist des zusammenbrechen der DDR Wirtschaft vergleichbar mir dem verlorenem 1WK. Damals waren dann das Parlament schuldig für den verloren Krieg und nicht das Militär oder der Kaiser. Und in der DDR war es dann der Westen und nicht die SED die Jahrzehnte das Land durch eine völlig unsinnige Politik in den völligen Ruin getrieben hat.
Ich komm aus dem Westen bin hier geboren und aufgewachsen, auch in einer Bergbaugegend, aber dass es so schlimm im Osten war…. Danke an die UdSSR würde ich sagen. Früher war halt nicht alles besser.
Sowas ist nur ein Problem, wenn man in der Region keine Alternativen hat. Die Einstellung der Steinkohlenzechen im Ruhrgebiet hat ja auch relativ wenige Katastrophen ausgelöst. Weil es im 50km Umkreis viele andere Jobs gibt.
@@holger_p Zahllose Beispiele überall. Pimasens Schuhindustrie das Gleiche - Schweinfurt hatte diese Strukturprobleme Anfang der 90er auch - im Ausland ist es auch nicht anders - Schau in die Wallonie oder die britischen Midlands - Stahlkrise - Werftenkrise - Zechenkrise - da geht es uns noch recht gut im Vergleich.
Fritz Franz ist im Oktober 2017 gestorben - Er wurde "nur" 73 Jahre.
Ich habe mir 2019 die Gegend intensiv angeschaut - Sangerhausen, Allstedt, Helbra (+Hüttengelände) , Wimmelburg, Mansfeld , Eisleben , das ehemalige Hauptverarbeitungszentrum Hettstedt & den restlichen Rand vom Kyffhäuserkreis.
Mit vielen Menschen Gespräche geführt + weil es mich interessiert an den Schieferhalden mal Proben entnommen (Schadstoffanreicherung )/ Radioaktive Belastung gemessen. Die Eindrücke haben Tagelang nachgewirkt va. auch deshalb weil man heute nach einem Zwischenstopp in Erfurt durch die A71 innerhalb 30min dort ist. Wo eben noch eine relativ moderne Hauptstadt Thüringens ihre Reize zeigt ändert sich binnen Augenblicken dann alles.
Fazit für mich: Hier mitten in Deutschland direkt vor unser "Haustür" liegt eine der ärmsten Regionen überhaupt, mit der nach wie vor höchsten Belastung an Umweltgiften (neben dem Großraum Bitterfeld /Leuna). Tausende gebrochene Biographien, gesundheitliche Spätfolgen und eine in weiten Teilen der Bevölkerung deutlich spürbare Lethargie - die auch 30 Jahre nach der Wende einen ganzen Landstrich fest im Griff hat.
Es ist eine Parallelwelt in die man eintaucht und nur mit Mühe zwischen ein paar neuzeitlichen Einkaufszentren , Baumärkten & Straßen die westliche Welt bzw. das 21Jhd. durchschimmern sieht.
In vielen Ecken & Dörfern wurden die Wunden der Vergangenheit nur notdürftig kaschiert, auch heute noch scheint die Zeit wie im Beitrag erwähnt an einigen Stellen wirklich stehngeblieben zu sein. Eine beklemmende Enge zwischen den Häusern & Halden in den schmalen Talsiedlungen drückt deutlich auf die Stimmung. Selbst auf mich als "Ossi" wirken viele Dinge dort befremdlich aber ich kann sie noch halbwegs nachvollziehn, weil ich weiß wie das restliche Land 1990 ausgesehn hat >zb. die Ronneburger Gegend oder die Lausitz.
Für jemanden aus dem "Westen" wirkt so ein Besuch im ersten Moment wahrscheinlich wie ein
Kulturschock & das wäre noch vorsichtig ausgedrückt. Wer wissen möchte wie es im Jahr 33 nach der Wiedervereinigung im Land wirklich steht und warum wir nicht die Welt, sondern zuerstmal uns selbst Heilen müssen > sollte das Mansfeld besuchen (!)
Es müsste Pflichtprogramm eines jeden Politikers sein. Ohne eine Politik die etwas ändern will wird sich dort jedenfalls nichts mehr tun.
Sehr interessant. Wissen Sie wie es Fritz Franz nach 1991 ergangen ist?
Wie bei uns in Nordfrankreich:
diejenigen, die sich abmühten, wurden in Trümmern zurückgelassen.
**
Comme chez nous dans le nord de la France :
ceux qui ont trimé ont été laissé pour compte sur des ruines.
Ja ich hätte Fritz Franz gern nochmal gesprochen. Schade dass er schon gegangen ist.
Ich gebe Ihnen hier vollkommen Recht! Danke für die Eindrücke von heute. Ich hatte mich schon aufgemacht wie es heute aussieht. (Entsprechend meines Kommentares ob ich mich geirrt habe. Aber leider nicht! )
Meines Wissens hat er noch bis 95 an den Abrissarbeiten seiner Hütte teilgenommen und wurde dann ziemlich krank. Wir haben 94 nocheinmal einen Film mit ihm über die Region gemacht. Der kommt auch bald online. Er hat sich dann seinem Gemüsegarten gewidmet. Und zog dann auch weg aus seiner Arbeitersiedlung in ein Neubaugebiet am Rande von Helbra.
Muss schlimm gewesen sein damals. Ich bin Baujahr '88 und hab als Kind nur Stückweise die Auswirkungen mitbekommen. Die Sorge vor der Arbeitslosigkeit, das Knuffen für wenig Geld und der Wegzug von Leuten in den Westen. Heute, 30 Jahre später, stehen wir wieder vor großen Veränderungen. Durch eine dilettantisch umgesetzte Energiewende richten wir unser Industrie und damit unseren Wohlstand zu Grunde. Die gesellschaftlichen Auswirkungen lassen sich jetzt nur erahnen...
In der Gegend um Waren an der Müritz hatte ich mal vor Jahren ein Gespräch, weil ich doch "das Leben auf dem Land" immer so toll fand. "Mach Dir nichts vor", wurde mir berichtet, "wir hier leben seit der Wende entweder von der restlichen Landwirtschaft oder von Hartz4 - oder mit etwas Glück als Aufstocker vom Tourismus." Nun lebe und arbeite ich immer noch in Westberlin. Und ich schäme mich noch heute für Landsleute, die ab 1990 die DDR wie im Goldrausch ausgeplündert haben.
Waren wurde vor allem für die Touristen neu und schick gemacht. Quasi Vorzeigeobjekt für die Touris. Die Industrie ist aber kaum noch vorhanden und die Jugend völlig weg, so wie ich.
@@gish4265451Bei uns im Kyffhäuserkreis in Thüringen genauso. Alles schick für die Touristen, die fast alle im hohen Alter sind, doch ansonsten ist die Gegend tot. Die noch dort sind haben entweder resigniert, sind häufig rückständig und reden sich alles schön und wer jung ist und etwas erreichen will, der geht.
Das Mansfelder Land hat sich bis heute nicht erholt. Aber wenigstens habt ihr ja Elsterglanz.
Das stimmt. Der benachbarte Kyffhäuserkreis ist genauso arm dran und völlig ohne Perspektive.
In 30 Jahren ist dort keinem was eingefallen, hat keiner Firmen gegründet die langsam wachsen ?
Alle warten nur, dass jemand kommt und was bringt ? Traurig.
@@holger_p So ist es. Die jungen Menschen wandern ab.
Aber auch das gute Elsterglanz wird die marode Bonner Republik nicht aufpolieren.
@@holger_p Du hast null Ahnung von nichts. Typisch für einen enthirnten Blödwessi .
Denke so war es in fast allen Teilen der Ex-DDR damals. In meiner Gegend (Mittlerer Erzgebirgskreis) gab es damals 4 Möglichkeiten: eine Umschulung zu machen (viele Berufe wurden ja nicht mal anerkannt), Arbeitslos, in den Westen gehen/pendeln oder irgendeinen Job wie Versicherungen o. ä. anzunehmen und sich irgendwie durchzuwurschteln. "Richtige Jobs"? Fast Null. Meine Mutter hatte damals eine Festanstellung bei einem Rechtsanwalt in Vollzeit, die wurde dafür bewundert. Erst so ab sagen wir mal 2000 ging es (langsam) aufwärts. Da war aber eine ganze Generation weg, die Jugend die in den Westen gehen musste um eine Ausbildung zu machen. Heute können sich die Jugendlichen in der Region die Lehrstellen quasi aussuchen, bleiben fast alle da weil man eben nicht mehr zwingend weg muss.
So ist es eben, wenn man von einem fremden Staat annektiert und ausgeplündert wird!!
Sehe die Doku gerade jetzt erst - schade und irgendwie bezeichnend bis heute. Wir haben in der Nähe von Sangerhausen (pyrotechnischer Betrieb in Uftrungen) 6 Jahre lang versucht, einen bestehenden Betrieb neu zuzulassen und an die 30 Leute zu beschäftigen. Wir haben dann abgebrochen, weil bei sage und schreibe 27 Behörden, die mitsprechen wollten, überhaupt nichts voranging
Das ist meine Heimat und ich bin stolz darauf. 1000 Jahre Bergbau.
Eine seriöse Aufarbeitung und Analyse der Chancen von damals hat es nie gegeben und sie war auch nicht gewollt. Ob man das Kupfererz nun in Niederröblingen fördert und mit dem Zug nach Helbra karrt oder es für den Preis der Förderung aus Chile importieren und über einen Nordseehafen zur Hütte hätte bringen können wollte niemand wissen, man kann es sich aber vorstellen wie man solche Gedanken unter Tage verscharrt hätte, Bischofferode lag ja nur 1,5 Güterzugstunden entfernt und in der unmittelbaren Nachbarschaft des Werkbahnhofs lag mit Hettstedt ein bedeutendes Walzwerk mit weltweit einmaligen Anlagen. Wenn man alle damaligen Westpolitiker ein paar Wochen zusammen mit ihren Blockflötenvasallen in der Kaue eingesperrt hätte und die ganze Chose weltweit an finanzkräftige Investoren ausgeschrieben hätte wäre das anders gelaufen. Wenn Potash damals Zugriff auf den ostdeutschen Kalibergbau Zugriff bekommen hätte gäbe es Bischofferode heute noch als Kalistandort, beides ist durchaus vergleichbar.
So wie die Grenzer uns damals vorm Klassenfeind geschützt haben, hätten sie uns auch vor solchen Brüdern und Schwestern schützen können.
Die Reporter sind wohl auch nicht über einen Schacht ins Bergwerk gekrochen sondern im schwarzen Kanal eingefahren.
Ich empfehle das Buch Der Treuhandkomplex. Dort wird unter anderem am Kalibergbau das Vorgehen der Treuhand aufgezeigt. Bischoferode hat man weltweit jedem kaliunternehmen angeboten, niemand war bereit da zu investieren. Am Ende musst ma k+s viel Geld bieten um zumindest einen Teil der alten Förderung in der DDR weiter zu betreiben. Ohne diese Geld wäre alles eingestellt worden.
Da der kupferbergbau schon zu ddr Zeit extrem defizitär gewesen war, hätte sich da sicherlich niemand gefunden. Im Grunde ist des zusammenbrechen der DDR Wirtschaft vergleichbar mir dem verlorenem 1WK. Damals waren dann das Parlament schuldig für den verloren Krieg und nicht das Militär oder der Kaiser. Und in der DDR war es dann der Westen und nicht die SED die Jahrzehnte das Land durch eine völlig unsinnige Politik in den völligen Ruin getrieben hat.
Meine Heimat für immer
DANKE
Nein es galt eben nicht Ökologie vor Ökonomie... sondern West Ökonomie vor Ost Ökonomie
Ich komm aus dem Westen bin hier geboren und aufgewachsen, auch in einer Bergbaugegend, aber dass es so schlimm im Osten war…. Danke an die UdSSR würde ich sagen. Früher war halt nicht alles besser.
03:00 Erinnert mehr an Mordor als an Deutschland.
Petra Kirchner wird diese Doku gefallen 😉😉
Und Heute 35 Jahre Später 🎉🎉🎉🎉🎉🎉
Grausame Bilder, grausame Wahrheit....
Gott sei Dank gehts uns jetzt hier richtig gut. DANKE Hellmut🤣🤣🤣
Höchste Arbeitslosigkeit nach wie vor !!!!!Aber ,,Blühende Landschaften "!
Kennzeichen "D": Der schwarze Kanal des Westens!
Typisch das so ein Vergleich kommt.
@@kadetteomegab2358 Berichtigung: "Typisch, dass so ein Vergleich kommt." Westdeutsch ist schwer?
@@Aktionaer Auch das war klar.
@@kadetteomegab2358 Was war klar?
@@Aktionaer Sie Nerven.
Erfurt braucht endlich einen Fernsehturm!
Un dann Spann mer a Seil zwischen Berlin un Erfurt damit sich de Vöjel druf setze könne!😂
@@FortunaSuhl Platz für 1 Milliarde Vögel junge !
In diesen Hallen wurde der Schlüssel zur Weibersauna geschmiedet!
Sollte man alles mit Boschhammer bearbeiten.
Der Moderator labert wie ein Kalter Krieger.
4:21 ...drachenlord 🤣
Jaaaaa
Das ist zukünftig in der Ukraine passiert, wenn sie weiter mit EU spielen.
Sowas ist nur ein Problem, wenn man in der Region keine Alternativen hat. Die Einstellung der Steinkohlenzechen im Ruhrgebiet hat ja auch relativ wenige Katastrophen ausgelöst. Weil es im 50km Umkreis viele andere Jobs gibt.
@@holger_p Zahllose Beispiele überall. Pimasens Schuhindustrie das Gleiche - Schweinfurt hatte diese Strukturprobleme Anfang der 90er auch - im Ausland ist es auch nicht anders - Schau in die Wallonie oder die britischen Midlands - Stahlkrise - Werftenkrise - Zechenkrise - da geht es uns noch recht gut im Vergleich.
Ivan ! Die Ukraine wird GEWINNEN !
@@martinmiessler5025 träum weiter. Erwin.
@@kapiton9985 Der einzige der träumt ist Putin, nicht mehr lange und es sind Albträume.In Drei Tagen in Kiew 😂🇷🇺⚰️🌻😁
CDU sind besten😂
Eine Schande für die ,an der Regierung waren und noch sind.