Feindbilder und Opfermythen: Verschwörungsideologien in der Neuen Rechten

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  • Опубликовано: 23 окт 2024
  • Die Veranstaltung beleuchtet verbreitete Feindbilder und Überzeugungen der Neuen Rechten. Eine zentrale Rolle spielen dabei Verschwörungserzählungen, d.h. Gegenargumenten nicht mehr zugängliche Vorstellungen, wonach ein bestimmtes Ereignis oder ein bestimmter Zustand das Werk einer geheim agierenden, mächtigen und „böse“ Absichten verfolgenden Gruppe von Menschen sei.
    Verschwörungserzählungen sind zentrale Bestandteile des Antisemitismus und anderer Ideologien gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. In Kombination mit der massenhaften Verbreitung von Desinformation, v.a. in den sozialen Medien, befördern sie eine Atmosphäre der Verwirrung und des allgemeinen Misstrauens in jegliche Art von Information. So untergraben sie die Demokratie und können zu Gewalt gegen vermeintliche Drahtzieher führen. Das Milieu der Verschwörungsgläubigen ist dabei alles andere als einheitlich, wie bspw. die Proteste der sogenannten „Querdenker“ rund um die Corona-Schutzmaßnahmen gezeigt haben. Die Veranstaltung beleuchtet Funktionsweisen rechter Verschwörungserzählungen und dient der Entwicklung von Gegenstrategien, um rechtes Mobilisierungspotential einzudämmen.
    Mit:
    Heike Kleffner (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Berlin) und Andreas Speit (Journalist und Autor)
    Moderation:
    Dr. Achim Rohde (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten)
    Die Veranstaltung der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen findet statt im Kontext der Veranstaltungsreihe „Geschichtspolitik und der Aufschwung der neuen Rechten“ in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, der Friedrich Ebert Stiftung Nds., der Rosa Luxemburg Stiftung Nds. und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.

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