Danke für diese Doku. Ich war in der Zeit eng(er) am BVB dran und als Banker bei der entscheidenden Molsiris-/Gläubigerversammlung am Düsseldorfer Flughafen als einer der vielen Gläubigervertreter. In der Doku kommt auch Franz Schreiber vom Möhnesee zu Wort, der hatte dort früher das Kraftwerk. Man, der Verein war mausetot. Wahnsinn, was in unter 20 Jahren entstanden ist!
1:10 Ich erinnere mich noch an diese wahnwitzige Idee vom sog. „Champions-Dome“. „Wie bauen euch ein Schloß“, lautete damals der Titel in einem BVB-Magazin, das heute sowohl ein wichtiges Zeitdokument als auch ein Mahnmal jener größenwahninniger Jahre ist.😄Dieses pharaonische Projekt war im Grunde genommen die Dortmunder Antwort auf Schalkes brandneue Arena, das 2001 über das modernste Stadion Europas verfügte. Diese Majestätsbeleidigung konnte die Dortmunder Führung natürlich nicht auf sich sitzen lassen; verfügte man doch mit dem Westfalenstadion jahrzehntelang über das schönste reine Fußballstadion Deutschlands, um das man von allen anderen Clubs beneidet wurde. Daß man mit diesem multifunktionalen „Champions-Dome“ zugleich die Westfalenhallen kannibalisiert hätte, interessierte offenbar niemanden. Wichtiger war es, sich ein informelles Stadion-Wettrüsten mit dem Reviernachbarn zu liefen, koste es, was es wolle.
In 50 Jahren sieht man nur noch die Erfolge und nicht was dahinter steckt. Zum Glück kam Acki nach dem Dilemma und hat den BVB bis heute, 2021, zu einem der gesündesten Clubs in Europa gemacht!! Was viele von uns Ur-Dortmundern sich wünschen würden, wäre das unser heiliger Tempel nun endlich wieder Westfalenstadion heißen würde !!!! Es weird Zeit.....!!
Barcelona und Real haben teilweise 10 mal so viele Schulden wie es der BVB damals hatte. Verstehe nicht warum da immer so ein riesen Fass aufgemacht wurde.
Real und Barcelona haben einen viel größeren Cashflow als der BVB. Die können ihre Verbindlichkeiten alle bedienen. Das konnte der BVB nicht. Stichwort Liquidität. Wobei es jetzt so aussieht als könnte der FC Barcelona seine Tilgungen auch nicht mehr bedienen. Kein Geld mehr in der Kasse.
Der Sonnenkönig passte nicht zum Malocherklub BVB. Hochmut kommt vor dem Fall. Schalke droht ein ähnliches Schicksal, weil da auch das Geld verschleudert wurde.
Watzke profitiert von Niebaums-Vorarbeit. Niebaum hat den Verein großgemacht mit Stadionausbau und Erfolgen. Mit Niebaum konnte man Spieler Schlüsselspieler längerfristig halten. Mit Watzke hätten die niemals zwischen 1995 und 1997 alles abgeräumt sowie 2002. Watzke geht es um mehr Geld, Niebaum um unendlichen Erfolg mit viel Investitionen. Mehrere Jahre hat es mit Niebaum funktioniert.
@@voltcola1574 so siehts aus ohne Niebaum wäre der Verein ein Mittelklasseverein wie alle anderen Bundesligisten mit Ausnahme von Bayern . Meisterschaften , Stadionausbauten und co. kamen alle durch Niebaum.
Wenn man bedenkt was passiert wäre wenn der BVB gegen Brügge gewonnen hätte.... Ob der BVB 2004/05 auch einen Kurswechsel mit Watzke und Rauball vollzogen hätte?
BVB hatte auch vor brügge mit dem Kurswechsel begonnen. Bvb hatte schon 2002 (genau als der Kirch-konzern pleite ging) massive Geldprobleme. Spieler die davor für viel Geld geholt hat, konnte man nicht mehr viel abkassieren, da der Markt der Spielerverkäufe drastisch sank. Tv einnahmen waren plötzlich weg und der Umsatz schrumpfte dramatisch. Und ausserdem hat man viel Geld fürs Stadion investiert. Allerdings wussten viele erst mehrere Monate später nach brügge mit dem Kollaps. Bvb war 2002 pleite und nicht gegen brügge. Vor brügge hat man Lehmann verkauft um Spieler überhaupt holen zu können. Viele haben sich gewundert warum bvb keine transfers getätigt hat. Und man wollte lehmanns Gehalt sparen. Amoroso wollte man auch verkaufen, aber wer will für soviel Geld damals einen verletzungsanfällugen diva holen. Man hat ab 2003 begonnen auf mehr junge Spieler zu setzen (weidenfeller nr.1, odonkor, gambino, brzenska etc.), weil man keine teuren Spieler holen konnte. Zwar wurde bvb in den folgenden Jahren immer mittelmäßiger, aber im Nachhinein der Grundstein für die Erfolge mit Klopp.
Das Modell vom neuen Westfalenstadion war utopisch. Viel zu teuer bei gleichzeitiger Kannibalisierung der Westfalenhallen. Da hätte die Stadt Dortmund eingreifen müssen.
Danke für diese Doku. Ich war in der Zeit eng(er) am BVB dran und als Banker bei der entscheidenden Molsiris-/Gläubigerversammlung am Düsseldorfer Flughafen als einer der vielen Gläubigervertreter. In der Doku kommt auch Franz Schreiber vom Möhnesee zu Wort, der hatte dort früher das Kraftwerk. Man, der Verein war mausetot. Wahnsinn, was in unter 20 Jahren entstanden ist!
1:10 Ich erinnere mich noch an diese wahnwitzige Idee vom sog. „Champions-Dome“. „Wie bauen euch ein Schloß“, lautete damals der Titel in einem BVB-Magazin, das heute sowohl ein wichtiges Zeitdokument als auch ein Mahnmal jener größenwahninniger Jahre ist.😄Dieses pharaonische Projekt war im Grunde genommen die Dortmunder Antwort auf Schalkes brandneue Arena, das 2001 über das modernste Stadion Europas verfügte. Diese Majestätsbeleidigung konnte die Dortmunder Führung natürlich nicht auf sich sitzen lassen; verfügte man doch mit dem Westfalenstadion jahrzehntelang über das schönste reine Fußballstadion Deutschlands, um das man von allen anderen Clubs beneidet wurde. Daß man mit diesem multifunktionalen „Champions-Dome“ zugleich die Westfalenhallen kannibalisiert hätte, interessierte offenbar niemanden. Wichtiger war es, sich ein informelles Stadion-Wettrüsten mit dem Reviernachbarn zu liefen, koste es, was es wolle.
In 50 Jahren sieht man nur noch die Erfolge und nicht was dahinter steckt. Zum Glück kam Acki nach dem Dilemma und hat den BVB bis heute, 2021, zu einem der gesündesten Clubs in Europa gemacht!! Was viele von uns Ur-Dortmundern sich wünschen würden, wäre das unser heiliger Tempel nun endlich wieder Westfalenstadion heißen würde !!!! Es weird Zeit.....!!
8 Mio Euro im Jahr für die Namensrechte schmecken dem Club doch sehr gut. Es ist in Ordnung, der Name: Signal Iduna Park!🖤💛
Das hat den Leuten in Dortmund damals sehr weh getan. Sie waren so fertig und wütend über das was passiert ist. Das kann mann sich nicht vorstellen!
Die BVB-Bilanz war die Einzige, die Homm sich lt. eigener Aussage nicht durchgelesen hat. Hätte er das getan, wäre der BVB weg vom Fenster gewesen.
😂😂😂
Bedankt euch bei Florian Homm, ohne ihn wäre der BVB in der 5ten Liga 🙏🏼
Ja, sein Geld hat in der Tat sehr geholfen.
Barcelona und Real haben teilweise 10 mal so viele Schulden wie es der BVB damals hatte. Verstehe nicht warum da immer so ein riesen Fass aufgemacht wurde.
Der Unterschied: Barcelona und Real gehen nicht pleite, da dort viel Anlagevermögen herrscht. Beim BVB war und ist das nicht der Fall.
Real und Barcelona haben einen viel größeren Cashflow als der BVB.
Die können ihre Verbindlichkeiten alle bedienen. Das konnte der BVB nicht.
Stichwort Liquidität.
Wobei es jetzt so aussieht als könnte der FC Barcelona seine Tilgungen auch nicht mehr bedienen. Kein Geld mehr in der Kasse.
Das muss keiner verstehen
Der Sonnenkönig passte nicht zum Malocherklub BVB. Hochmut kommt vor dem Fall. Schalke droht ein ähnliches Schicksal, weil da auch das Geld verschleudert wurde.
Alle feiern Watzke und Cramer obwohl beide alles mitgetragen haben.
Watzke profitiert von Niebaums-Vorarbeit. Niebaum hat den Verein großgemacht mit Stadionausbau und Erfolgen. Mit Niebaum konnte man Spieler Schlüsselspieler längerfristig halten. Mit Watzke hätten die niemals zwischen 1995 und 1997 alles abgeräumt sowie 2002. Watzke geht es um mehr Geld, Niebaum um unendlichen Erfolg mit viel Investitionen. Mehrere Jahre hat es mit Niebaum funktioniert.
@@voltcola1574 so siehts aus ohne Niebaum wäre der Verein ein Mittelklasseverein wie alle anderen Bundesligisten mit Ausnahme von Bayern .
Meisterschaften , Stadionausbauten und co. kamen alle durch Niebaum.
War schon Größen wahn damals....
Wenn man bedenkt was passiert wäre wenn der BVB gegen Brügge gewonnen hätte....
Ob der BVB 2004/05 auch einen Kurswechsel mit Watzke und Rauball vollzogen hätte?
Dann wäre der Verein irgendwann zerschellt. Somit konnte man froh sein, daß man gegen Brügge die Quali nicht geschafft hat.
BVB hatte auch vor brügge mit dem Kurswechsel begonnen.
Bvb hatte schon 2002 (genau als der Kirch-konzern pleite ging) massive Geldprobleme.
Spieler die davor für viel Geld geholt hat, konnte man nicht mehr viel abkassieren, da der Markt der Spielerverkäufe drastisch sank.
Tv einnahmen waren plötzlich weg und der Umsatz schrumpfte dramatisch.
Und ausserdem hat man viel Geld fürs Stadion investiert.
Allerdings wussten viele erst mehrere Monate später nach brügge mit dem Kollaps.
Bvb war 2002 pleite und nicht gegen brügge.
Vor brügge hat man Lehmann verkauft um Spieler überhaupt holen zu können.
Viele haben sich gewundert warum bvb keine transfers getätigt hat.
Und man wollte lehmanns Gehalt sparen.
Amoroso wollte man auch verkaufen, aber wer will für soviel Geld damals einen verletzungsanfällugen diva holen.
Man hat ab 2003 begonnen auf mehr junge Spieler zu setzen (weidenfeller nr.1, odonkor, gambino, brzenska etc.), weil man keine teuren Spieler holen konnte.
Zwar wurde bvb in den folgenden Jahren immer mittelmäßiger, aber im Nachhinein der Grundstein für die Erfolge mit Klopp.
@@voltcola1574 Ganz genau. 1997 war es ja schon kritisch.
Das Modell vom neuen Westfalenstadion war utopisch. Viel zu teuer bei gleichzeitiger Kannibalisierung der Westfalenhallen. Da hätte die Stadt Dortmund eingreifen müssen.
Das Stadion wäre fast zum Sargnagel geworden.
Der hat doch mehr gelogen als taten vollbracht
Aber ohne seine finanzielle Unterstützung wäre es wohl nicht gegangen.