Der Ausziehwiderstand bei einem Klebeanker für Mauerwerk (Hochlochziegel) ist m.e. viel zu gering um mit gut montierten Ankern in Beton vergleichbar zu sein. Die Berechnung für die 10t in der Garage möchte ich sehen...
Sie haben Recht. Klebeanker taugen nicht für Mauerwerk. Da ist ein 14 mm Fischerdübel mit einer M12 Schraube eher geeignet. Die 10 Tonnen in der Garage waren keine Berechnung, sondern ein Test, den wir vor einigen jahren Interesse-halber vorgenommen hatten. Einen alten Tresor, mit Beton gefüllt und mit einer 16 mm Bohrung versehen, haben wir im Tiefgaragenboden mit einem Würth-VMU-Anker verankert, Unter das Scharnier fassten wir mit unserem 1,80 m langen Rollbrecheisen. Drei sehr ausgewachsene Männer, keiner unter 100 kg hängten sich ans Ende und hebelten was das Zeug hielt. Der Anker kam nicht. der Tresor hatte anschließen eine beachtliche Beule im Boden. Vermutlich habe ich mit 10 Tonnen (100kN) übertrieben. Aber 300 kg an einem 1,80 m langen Hebelarm wirken hier auf einen 10 cm langen Kraftarm ein. Das ist eine Menge. Und der Anker hat sich nicht die Bohne gerührt. Man könnte es nochmal mit einer großen Hydraulik probieren. Muss ich aber nicht. Wir waren beeindruckt genug um zu sagen, dass das zukünftig der Anker ist, den wir nutzen und dem wir vertrauen.
Darf man den Anker denn auch selber anbringen?
Ich nehme M14 8.8 Schrauben mit Klebeanker v Würth. 20cm tief in den Beton. Das hält auch
Würde auch Klebeanker nehmen, aber nur in Beton, im Ziegel-Mauerwerk läuft der Kleber in die Zwischenräume rein und hält nicht mehr richtig.
@@cosmo8515 die Siebhülsen nehmen
@@cosmo8515 Dafür gibt es Systeme von zb Fischer bei denen das auch in Mauerwerk problemlos klappt.
Der Ausziehwiderstand bei einem Klebeanker für Mauerwerk (Hochlochziegel) ist m.e. viel zu gering um mit gut montierten Ankern in Beton vergleichbar zu sein. Die Berechnung für die 10t in der Garage möchte ich sehen...
Sie haben Recht. Klebeanker taugen nicht für Mauerwerk. Da ist ein 14 mm Fischerdübel mit einer M12 Schraube eher geeignet.
Die 10 Tonnen in der Garage waren keine Berechnung, sondern ein Test, den wir vor einigen jahren Interesse-halber vorgenommen hatten. Einen alten Tresor, mit Beton gefüllt und mit einer 16 mm Bohrung versehen, haben wir im Tiefgaragenboden mit einem Würth-VMU-Anker verankert, Unter das Scharnier fassten wir mit unserem 1,80 m langen Rollbrecheisen. Drei sehr ausgewachsene Männer, keiner unter 100 kg hängten sich ans Ende und hebelten was das Zeug hielt. Der Anker kam nicht. der Tresor hatte anschließen eine beachtliche Beule im Boden. Vermutlich habe ich mit 10 Tonnen (100kN) übertrieben. Aber 300 kg an einem 1,80 m langen Hebelarm wirken hier auf einen 10 cm langen Kraftarm ein. Das ist eine Menge. Und der Anker hat sich nicht die Bohne gerührt. Man könnte es nochmal mit einer großen Hydraulik probieren. Muss ich aber nicht. Wir waren beeindruckt genug um zu sagen, dass das zukünftig der Anker ist, den wir nutzen und dem wir vertrauen.
Kann man einen solchen Anschlaganker bei Auszug auch wieder entnehmen ohne den ganzen Boden zu zerstören ?
Der Anker muss abgeschnitten werden