Funktioniert bei Photovoltaikanlagen natürlich genauso ;-) ... Bei den modernen Wechselrichtern hat man ja die Möglichkeit den cos(phi) des Einspeisestromes einzustellen. Man kann sogar eine die Blindleitung in Abhängigkeit der eingespeisten Wirkleistung so einstellen, dass die Spannungsanhebung immer im Toleranzbereich bleibt. Ich habe von einem Park gehört, bei dem die Wechselrichter sogar auch nachts laufen und dann als reine Phasenschieber zur Spannungsregelung arbeiten. Hatte neulich mal drüber nachgedacht so ein Video zu machen. Die Arbeit kann ich mir jetzt sparen. Vielen Dank für's Hochladen. Große Klasse...
Wie verhält es sich eigentlich mit der Einspeisevergütung? M.E. wird doch nur die Wirkleistungseinspeisung vergütet. Wie wird dies technisch realisiert (über die Frequenz?) und wie erfolgt die Netzsynchronisierung? Kleinere Anlagen haben nur einen 1-Phasen-Wechselrichter. Kann man auch einphasig Wirkenergie einspeisen und welche Auswirkungen hat dies aufs Netz?
Zur Einspeisevergütung: Man misst die eingespeiste Energie (dabei mittelt sich die Blindleistung zwangsläufig weg), im einfachsten Fall mit einem Zähler, wie ihn jeder im Keller hat. (Achtung: aktuelle Windturbinen bekommen in D typischerweise keine Einspeisevergütung, siehe meine Videos zum EEG) Netzsynchronisierung: Im heutigen Regelfall misst der Umrichter der Anlage die Phasenlage der Netzspannung und orientiert sich daran. Einphasig: Man kann einphasig Leistung entnehmen (im Haushalt typischerweise für alles außer dem Herd) und ebenso einphasig Leistung einspeisen. Beides natürlich sozusagen nur für den Hausgebrauch, weil das Drehstromnetz nicht zu asymmetrisch belastet werden darf.
Nach den aktuellen VDE-Richtlinien (bei MS VDE-AR-N 4110) kann der Netzbetreiber eine Blindleistungseinspeisung zu lasten der Wirkleistungseinspeisung verlangen, was sich theoretisch negativ auf die Vergütung auswirken würde. Praktisch liegt im Normalfall die vereinbarte Anschlussscheinleistung ohnehin höher als die vereinbarte Anschlusswirkleistung.
ich hab den Studenten immer gesagt "bei Induktivitäten Ströme sich verspäten, bei Kondensatorteilen Ströme sich beeilen" :)
Danke für's Video!
+dh1ao Im Verbraucherzählpfeilsystem!
Kondensator, Strom eilt vor
Funktioniert bei Photovoltaikanlagen natürlich genauso ;-) ... Bei den modernen Wechselrichtern hat man ja die Möglichkeit den cos(phi) des Einspeisestromes einzustellen. Man kann sogar eine die Blindleitung in Abhängigkeit der eingespeisten Wirkleistung so einstellen, dass die Spannungsanhebung immer im Toleranzbereich bleibt. Ich habe von einem Park gehört, bei dem die Wechselrichter sogar auch nachts laufen und dann als reine Phasenschieber zur Spannungsregelung arbeiten. Hatte neulich mal drüber nachgedacht so ein Video zu machen. Die Arbeit kann ich mir jetzt sparen. Vielen Dank für's Hochladen. Große Klasse...
Interessant wäre ein Video wo die Einspeisung von PV Anlagen behandelt werden !! Lg und danke für das Interessant Video
Die Vorlesung zur Photovoltaik macht eine Kollegin, sorry.
Wie verhält es sich eigentlich mit der Einspeisevergütung? M.E. wird doch nur die Wirkleistungseinspeisung vergütet. Wie wird dies technisch realisiert (über die Frequenz?) und wie erfolgt die Netzsynchronisierung?
Kleinere Anlagen haben nur einen 1-Phasen-Wechselrichter. Kann man auch einphasig Wirkenergie einspeisen und welche Auswirkungen hat dies aufs Netz?
Zur Einspeisevergütung: Man misst die eingespeiste Energie (dabei mittelt sich die Blindleistung zwangsläufig weg), im einfachsten Fall mit einem Zähler, wie ihn jeder im Keller hat. (Achtung: aktuelle Windturbinen bekommen in D typischerweise keine Einspeisevergütung, siehe meine Videos zum EEG)
Netzsynchronisierung: Im heutigen Regelfall misst der Umrichter der Anlage die Phasenlage der Netzspannung und orientiert sich daran.
Einphasig: Man kann einphasig Leistung entnehmen (im Haushalt typischerweise für alles außer dem Herd) und ebenso einphasig Leistung einspeisen. Beides natürlich sozusagen nur für den Hausgebrauch, weil das Drehstromnetz nicht zu asymmetrisch belastet werden darf.
Nach den aktuellen VDE-Richtlinien (bei MS VDE-AR-N 4110) kann der Netzbetreiber eine Blindleistungseinspeisung zu lasten der Wirkleistungseinspeisung verlangen, was sich theoretisch negativ auf die Vergütung auswirken würde. Praktisch liegt im Normalfall die vereinbarte Anschlussscheinleistung ohnehin höher als die vereinbarte Anschlusswirkleistung.