Nach diesem Interview habe ich das Buch ungelesen in den Laden zurückgebracht. Was ist mit Paul Auster los? Man erkennt ihn ncht mehr, und jedes Wort aus seinem Mund ist dermaßen abstoßend und verstörend, dass ich mich frage: hatte er eine Lobotomie?
ok, aber ich habe überhaupt nur mich bestätigt gesehen, was für ein grossartiger Autor er ist. Wer daran zweifelt, ob ein bisschen Selbstinszenierung vernünftig ist oder nicht, sollte vielleicht mal dran denken, dass wir das so oder so die ganze Zeit tun und es ist alles nur eine Frage, wie wir die Illusion des Wirklichen (und nichts anderes ist wahrer als das) in Übereinstimmung bringen mit der Tatsache, dass wir offensichtlich existieren. Am Ende bleibt so etwas wie Genuss (ohne das daraus entstehende Leiden oder Kater usw.), aber es gibt genug aufgedunsene literarische Werke (man denke nur an die Soap Operas ala Lindenstraße), wo das Leben nur so überfliesst, dass man hin und wieder auch den rauhen Ton des Existentialismus braucht. Ich danke Paul Auster mich an Immerwährendes zu erinnern, die Überlegung, wer ich bin....
Die Frage ist eher was mit dir los ist. Paul spricht wie immer und bezieht auch Position wie immer. Vielleicht stehst du ja auf Polizeigewalt oder bist prüde. Dann würdest du aber auch garantiert Paul Auster nicht bereits kennen, was du ja vorgibst. Paul, möge er in Frieden ruhen, gibt sich hier wie immer.
Ich hab es auch nicht gelesen, aber er ist ein Schriftsteller, der Fiktion und Realität in spannende Geschichten überführt.
Tolles Buch!
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⚘🕊
Nach diesem Interview habe ich das Buch ungelesen in den Laden zurückgebracht. Was ist mit Paul Auster los? Man erkennt ihn ncht mehr, und jedes Wort aus seinem Mund ist dermaßen abstoßend und verstörend, dass ich mich frage: hatte er eine Lobotomie?
Trottel.
Was? Warum meinst du das?
ok, aber ich habe überhaupt nur mich bestätigt gesehen, was für ein grossartiger Autor er ist. Wer daran zweifelt, ob ein bisschen Selbstinszenierung vernünftig ist oder nicht, sollte vielleicht mal dran denken, dass wir das so oder so die ganze Zeit tun und es ist alles nur eine Frage, wie wir die Illusion des Wirklichen (und nichts anderes ist wahrer als das) in Übereinstimmung bringen mit der Tatsache, dass wir offensichtlich existieren. Am Ende bleibt so etwas wie Genuss (ohne das daraus entstehende Leiden oder Kater usw.), aber es gibt genug aufgedunsene literarische Werke (man denke nur an die Soap Operas ala Lindenstraße), wo das Leben nur so überfliesst, dass man hin und wieder auch den rauhen Ton des Existentialismus braucht. Ich danke Paul Auster mich an Immerwährendes zu erinnern, die Überlegung, wer ich bin....
Die Frage ist eher was mit dir los ist. Paul spricht wie immer und bezieht auch Position wie immer. Vielleicht stehst du ja auf Polizeigewalt oder bist prüde. Dann würdest du aber auch garantiert Paul Auster nicht bereits kennen, was du ja vorgibst. Paul, möge er in Frieden ruhen, gibt sich hier wie immer.