Also ich habe eine UG mit 500€ Stammkapital gegründet und war nicht direkt Insolvent. Notar ca 80€ mit Mustergründung und Handelsregistereintrag kostete auch nicht mehr wie 200€. Müsste nochmal auf die Rechnung gucken. Fertig ist die UG
1. Gründungskosten bei UG mit Musterprotokoll unter 200.- EUR. 1500.- EUR Stammkapital sind damit ausreichend. 2. Wenn das EK für die GmbH reicht, macht man erst eine Ausschüttung und dann eine Kapitalerhöhung. Dann wird kein WP benötigt.
Da würde ich gerne mal nachhaken, da es sich für mich etwas umständlich anhört. Warum eine Ausschüttung durchführen, welche ich dann entsprechend versteuern muss mit meinem persönlichen Steuersatz, falls es kein Holding-Konstrukt ist? Dann muss ich ja nochmal Geld nachschießen, weil bei mir auf dem Konto sowieso keine 23,5K€ ankommen aufgrund der Versteuerung von 30%, welche die UG/GmbH auf Gewinne durchführen muss. (Wenn wir von 25T€ Stammkapital ausgehen) Ich kann doch einfach die Gewinne auf das Stammkapital umbuchen und eine Kapitalerhöhung auf 25T€ durchführen? So ist es ja für die UG vorgesehen. Oder übersehe ich hier etwas? Ich persönlich habe meine damalige UG einfach mit 1.000€ in 2017 gegründet und nach 2 Jahren privat 24T€ nachgeschoben und benötigte keinen WP, zumindest hat mich der Notar nicht darauf hingewiesen. Hat sich hier die Rechtsprechung geändert?
@@ChrisBSB25 Vorweg: Ich bin weder StB noch WP und darf keine steuerliche Beratung durchführen. Ich gebe hier also nur meine persönliche Meinung in einer kleinen Fachsimpelei wieder. M.E. wäre eine Holding der Idealzustand, aber mal eine UG in der Hand einer Privatperson unterstellt kommt das EK IMMER aus versteuerten Privatmitteln. Egal ob diese aus nicht selbständiger Arbeit oder aber aus der UG stammen. Die Entnahme sollte also auch die zu zahlende QUELLENSTEUR berücksichtigen. Hat nichts mit persönlichem Steuersatz zu tun. In jedem Fall ist m.E. der vom Gesetzgeber schlecht formulierte Übergang von einer UG zur GmbH die komplizierteste aller Möglichkeiten.
Bravo, einer der wenigen, die das wissen. Inzwischen ist das für mich zu einer Testfrage geworden, ob ein Steuerberater einen Plan hat von dem, was er erzählt.
Ich habe eine UG mit einem Darlehen 1.500€ gegründet (da ich die 12.5k nict hatte) und dann später in GmbH umgewandelt, ich fand es garnicht kompliziert und kostspielig, ich würde es wieder machen.
@@dbbd5904 mir hat der mein Steuerberater geholfen die Firma aufzumachen für 1€, Danach Geld von Privat auf UG überweisen 1.500€ (als Darlehen), davon Notar Bezahlt (ich glaube 3-400€), musste dann Büro (muss echtes Office/Tisch sein) gemietet, als irgendwann genug Geld ei UG wa die 1.500€ zurück ausbezahlt (geht auch stückweisse), Dann kommt noch IHK usw. also ca. 1000-1500€ habe ich gebraucht da es nicht sofort mit Einnahme ging.
@@jarniverse7313 dann definitiv günstiger als eine Ausschüttung (25% Kapitalertragssteuer) und normale Kapitalerhöhung… Was man aber noch bedenken sollte: beim Musterprotokoll gibt es nur für den erstmalig bestellten GF eine Befreiung vom §181 BGB, gibt es später einen Wechsel wird eine Satzung erforderlich oder eben ohne Selbstkontrahierungsverbot…
@@polygonekomajoa, gibt halt leute, die nicht erst 8 jahre sparen möchten, um eine firma zu gründen, die statistisch gesehen ohnehin pleite gehen wird lmao
Hab es auch gemacht habe aber jetzt den Ärger mit mit Wirtschaftsprüfer und Notar usw. Im nachgang hätte ich das auch mal lieber lassen. Nicht weil UG schlecht ist sondern weil der Aufwand es in der Zukunft zu ändern groß ist.
ich find ein wichtiger punkt ist das man auch UG im Namen steht hat. Kenner wissen das dir kein Stammkapital haben und daher denke ich das man mit „GMBH“ im Namen besser aufm Markt auftreten kann und ernster genommen wird.
Die Kommentare hier sind zum Weinen. Herr Juhn erklärt doch noch im Short, was mit der Einlagesumme der GmbH passieren kann, unmittelbar nach der Gründung. Nicht der "Kenner", sondern der Laie glaubt an die höhere Solvenz der GmbH. Entsprechend seiner Zielgruppe kann man das berücksichtigen.
Wenn schon, dann steht da "UG (haftungsbeschränkt)" und das sagt tatsächlich gar nichts über das Kapital aus, denn das kann auch höher wie bei manchen GmbH´s sein. Nur ist es eben nicht zwangsweise nötig bei Gründung. Auch eine Sache die hier im Short nicht rüber kommt. Zudem entfällt ab 25.000 Euro Stammkapital die Pflicht zum Führen des Zusatzes "(haftungsbeschränkt)"! Dann sieht man sogar auf dem ersten Blick, dass es zur GmbH keinen Unterschied gibt!
Eine UG heißt übersetzt, ich war schon bei Gründung pleite… Bei Lieferanten extrem unbeliebte Gesellschaftsform, auch die Außenwirkung allgemein ist negativ behaftet, würde ich nie wählen.
Das waren aber sehr schwache Gründe gegen die UG und nicht auf die Praxisnähe sondern aus Steuersicht betrachtet. Vielleicht positiv das Video aufziehen, was sind denn die Vorteile der GmbH? Gibt auch Gründer die am Anfang keine 12.500 haben und erstmal jahrelang investieren müssen. Wie ich in den jahrelangen Aufbau meiner skalierenden ERP-SaaS Anwendung. Als Unternehmer hält man die Kosten am Anfang gering und wenn der Prototyp nach langer Aufbauphase fertig ist kommen die ersten Kunden. Dann fängt der Feinschliff an und bis man dann mit Vertrieb die Software ausrollen kann dauert es. Dann wandel ich in die GmbH um. Werde das im Softwarebereich auch bei den Spin-Offs so machen. Jedes Projekt / UG muss sich selbst und organisch tragen und es zur GmbH schaffen. Früher hatte ich noch meine Studienkredite abzuzahlen und keine 12.500. Bei dem nun stetig wachsendem Einnahmen fallen die Kosten für die Umwandlung gar nicht ins Gewicht. Sehe trotzdem aktuell keine Vorteile warum ich es in eine GmbH umwandeln sollte. Das Video zeigt mir zumindest keine auf.
Sehe ich genauso. Jedes Projekt/Vorhaben muss sich selbst tragen, dann kommt die Umfirmierung. Sofern es sich nicht rentiert, wird liquidiert. Bei vier Vorhaben brauchen die GmbHs mind. 50k, vier UGs hingegen ~4K (je nachdem).
Spricht grundsätzlich nichts gegen, jedoch finde ich die Notarkosten mit fast 1.000€ für die Umschreibung ziemlich hoch. Ein Projekt hat doch auch immer Kosten + Gehälter und daher sollte als Summe 12.500EUR doch easy zusammen kommen. Ich würde eine UG nur noch gründen, wenn ich keine 12.500EUR liegen habe, weil man sonst eigentlich keine Vorteile hat außer die Möglichkeit die 25T€ ansparen zu können durch die Gewinne. Man kann die 12.500€ bei einer GmbH ja auch sofort wieder ausgeben. Wenn ich keine Kosten habe und alles selber mache, dann ist es natürlich erst einmal eine günstige Möglichkeit. Ich habe es 2017 gemacht, um meine Geschäftsidee + Marke zu sichern. Die UG lag dann 5 Jahre brach bis ich die Idee zeitlich umsetzen konnte. Dafür ist ne UG denke ich gut, die 12.500EUR hätten sonst vor sich hin geschimmelt. :)
@@ChrisBSB25 ein Projekt hat nicht immer Kosten und Gehälter. Wir haben erst nach weit über einem Jahr eingestellt, als die Umsätze das getragen haben.
Ganz schwierige Aussage zur GmbH. Die 12.500€ aind nicht zum aussgeben da. Im Gegenteil. Wenn die GmbH in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät und nicht die 25.000€ lequide da sind, dann bist du ganz schnell in der Privathaftung...
@@TheHolladiewaldfeee ganz toll, es ist aber eine grobe Falschberatung, wenn ich als Steuerberater sage, die GmbH Einlage ist zum ausgeben da... Das bringt dich im schlimmsten Fall in den Knast
Stimmt natürlich nicht was du schreibst und es heißt liquide nicht lequide. Das Stammkapital kann normal investiert werden, wenn du nur 12,5k bringst werden im Insolvenzfall die anderen 12,5k fällig, das ist aber alles
@@jankandel8359 wer Schreibfehler findet darf sie behalten 🤷🏼♂️ es ist trotzdem falsch, dass du die 12.500€ ausgeben darfst. Kannst du natürlich machen, aber dann musst du sicherstellen, dass zum Zeitpunkt der Insolvenz dieses Geld auch wieder in kurzer Zeit in Bar zur Verfügung stehen kann. Sonst ist eben die Privathaftung sehr schnell gegeben. Die 25.000€ hat der Gesetzgeber sich nicht aus den Fingern gesaugt.
Ich halte zwar auch nichts von UGs, aber das mit der Insolvenz, und dass die Gründungskosten aus versteuertem Geld bezahlt werden müssen ist, bei allem Respekt, Unsinn. 🤷🏻♂️
Da es ein Short ist als Ergänzung: Man ist nicht gezwungen die UG zur GmbH umzufirmieren! Daher kommt das Testat und ein weiter Notartermin nicht zwingend auf die Gesellschaft zu. Denn mit dem Erreichen des Stammkapitals von 25.000 Euro kann - muss aber nicht - umfirmiert werden. Zudem entfällt dann sogar die Pflicht zum Führen des Zusatzes "haftungsbeschränkt" was jedem klar nach außen zeigt, dass die UG wie eine GmbH behandelt wird.
@@kyrbies Das man muss habe ich auch gar nicht gesagt. Zudem muss die Rücklage nur so lange erfolgen bis man ohne Umwandlung das Stammkapital auf 25.000 Euro erhöt. Tut man das läuft man als UG ohne Zusatz weiter und ist von der Rücklagenbildung entbunden. Wenn, dann korrigier mich doch bitte richtig und nicht nur zur Hälfte ;)
@@ReneK2810 du verwechselst da etwas… lies dir mal GmbHG § 5a Unternehmergesellschaft durch. Gründest du unter 25.000€ als UG musst du UG (haftungsbeschränkt) oder Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) führen. Erst wenn das Stammkapital mindestens 25.000€ beträgt darf in eine normale GmbH umfirmiert werden, dann entfällt die Rücklagenpflicht und statt UG (haftungsbeschränkt) darf sich die Firma dann GmbH nennen. Die Umfirmierung erfolgt per Notar, wird im Handelsregister dann eingetragen und geht entweder per Wirtschaftsprüfer-Gutachten aus Gesellschaftsmitteln oder durch ganz normale Stammkapitalerhöhung. Kurz: nur weil die UG Gewinn gemacht hat und ihr Kapital zB von 1.000€ auf 100.000€ angewachsen ist, hat sie noch lange kein 25.000€ eingetragenes Stammkapital… eine UG ohne den Zusatz (haftungsbeschränkt) gibt es nicht, nennt sich dann GmbH…
mein ausführlicher Post ging leider verloren, aber es sollten die Halbwahrheiten doch geradegerückt werden. UG (haftungsbeschränkt) bleibt UG (haftungsbeschränkt) mit der jährlichen Pflicht zur Rücklagenbildung (25%) und zwar solange bis das Stammkapital auf mind. 25.000€ erhöht wird (entweder mit Wirtschaftsprüfer-Testat aus Gesellschaftsmitteln oder normale Bar-Kapitalerhöhung), danach heißt es dann Firma GmbH statt Firma UG (haftungsbeschränkt)…wenn du Firma UG nutzt - ohne (haftungsbeschränkt), egal wie hoch dein Kapital ist, besteht Geschäftsführerhaftung (BGH Urteil des III. Zivilsenats vom 13.1.2022 - III ZR 210/20)
Es geht darum dass es der(!) Grund für die Gründung einer UG (haftungsbeschränkt) ist. Viele denken Sie würden da was sparen... Das es auch mit einer Million geht ist Herrn Juhn und allen vom Fach klar. ;)
@@jbdsatvv Dönerladen und Friseurbude sicher nicht, aber wenn du Warenkredit/Lieferverträge brauchst durchaus. Und wenn das dann per Darlehen in die UG fließt hätte man auch gleich die GmbH wählen können 😉
Falsch. „Auf dem Konto“ interessiert in der Bilanz nicht. Als Gesellschafter haftest du mit dem gewählten Stammkapital. Hast du zB mit 25.000€ gegründet und 50% eingezahlt, dann müssen 12.500€ nachgeschossen werden… Geschäftsführerhaftung und verdeckte Sachgründung mal außen vor…
Du must dich ja nicht anstellen. Du kannst auch als selbständiger GF die GF deiner GmbH machen. Zahlst hat USt, die die GmbH als Vorsteuer wieder ziehen kann.
Ich hab hier gerade sehr viel Unsinn gehört und vieles spricht sogar gegen die Kapitalerhaltungsvorschriften der GmbH. Also wer nicht das Finanzamt in seinen Büchern schnüffeln lassen will tut lieber nicht was hier gesagt wurde.
Hängt davon ab ob aus Gesellschaftsmitteln erhöht wird (Umbuchung vom Gewinn ohne Ausschüttung) oder per normaler Kapitalerhöhung. Letztere erfolgt nur beim Notar und dann per Einzahlung - ohne WP
Nach 8 Jahren UG, diese in eine GmbH umgewandelt...ohne Wirtschaftsprüfer...o.ä. Von den Kosten her, ging es auch. Also ganz geh ich mit Ihrer Ausführung hier nicht mit, aber nun gut.
@@jbdsatvv In meinem Fall habe ich eine Maschine, die ich privat gekauft hatte, eingelegt. Notariatskosten, sowie die Gebühr vom Amtsgericht Standard. Die Eintragung und somit Umwandlung v. der UG in die GmbH ging in wenigen Wochen über die Bühne. Aus der Erfahrung heraus, würde ich keine UG mehr gründen, sondern gleich den Weg zur GmbH suchen. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Gruß
Gründet doch einfach eine GmbH in der Schweiz 🇨🇭 dann müsst ihr wenigstens nicht mit absaufen wie der Rest 😬 Noch bekommt man ja hier 🇨🇭 Aufenthaltsbewilligungen.
Wenn du Geld hast ist das nicht das Problem. Arbeit findet man in der Schweiz übrigens genug. Man kann nur nicht erwarten das man sofort die Traumstelle erhält, dass wird ein bisschen Zeit und Arbeitsmarkterfahrung in der Schweiz kosten.
Es ist nicht viel, je nach Kanton aber mindestens 50.000 Euro oder CHF sollten abrufbar sein auf dem Girokonto um eine Aufenthaltsgenehmigung und somit Wohnsitzbestätigung zu bekommen. Dann bekommst du auch ein Bankkonto. Wobei das mit dem Konto auch anders geht 😉
@@RufMichAn88 Das mit dem Konto müsste auch mit einem Treuhänder gehen oder? Ok ist ja dann noch im Rahmen 😃 Hast in DE schon eine gehabt und transferiert?
@@jbdsatvv Naja, dafür das er einen Standard-Dokument kurz mal abändert und mir vorliest, sind 800EUR schon ein verdammt Guter Stundenlohn. Werde Notar im nächsten Leben. ;)
Das gröste Problem ist, dass die Leute oft kein Geld und keine Ahnung von Steuerrecht haben. Die Haben dann natürlich auch keinen Steuerberater und wundern sich, dass sie ständig stress mit dem Finanzamt bekommen.
Ganz so einfach ist es nicht. Gründen kann man auch mit 1k oder 2k. Die Haftung ist limitiert, besser als bei 25k. Es gibt auch einige Vorteile. Das Gehalt müsste außerdem wieder verteuert werden, bei Zivilklagen haftet man dennoch mit 25k usw... So pauschal kann man das nicht sagen.
Ne UG ist dasselbe wie ne GmbH nur das sie weniger Stammkapital zur Gründung benötigt. Irgendwelche Unterschiede sind mir nicht bekannt als GmbH und UG Besitzer. :) Das Gehalt muss in beiden Rechtsformen versteuert werden oder was genau meinst Du hier?
Es heißt Gesellschaft mit beschränkter Haftung und nicht mit unbeschränkter Haftung. Wenn du also Mist baust z.B. Insolvenzverschleppung kannst du auch im schlimmsten Fall als Geschäftsführer zur Privatinsolvenz gezwungen sein.
Bro ich hab halt keine 12 500 euro geschweige denn 25 k und brauche die gewinnverlust Verrechnung beim cfd handel insofern ist die ug der shit für mich 😂😂😂
Ich mach doch keine Firma in Deutschland auf und zahle wie verrückt Steuern die ins Ausland gehen.Das ganze hier ist nichts anderes wie Follower zu bekommen 😂😂😂
Da fällt Herrn Juhn der Silberlöffel aus dem Mund 😂 Unser Steuerberater hat auch nicht gecheckt. Für manche Menschen ist es halt unvorstellbar nicht 12k5 rumliegen zu haben.
@@ayscable naja, aber wenn man keine 12.500€ auftreiben kann dürfte auch ein Start als Unternehmer eher ausscheiden… Mit 1.000€ Startkapital lassen sich einfach die wenigsten Geschäftsideen realisieren, das reicht doch gerade für die Gründung und dann ist noch keine Kaution fürs Büro hinterlegt 😅
@@kyrbies Viele bieten bestimmt auch Dienstleistung an, die aus dem Homeoffice erbracht werden können. Büro braucht es nicht unbedingt und könnte am Anfang zu teuer sein und objektiv betrachtet auch keinerlei Vorzeile haben.
@@kyrbies Nein, wenn man das Haftungsrisiko reduzieren möchte nimmt man eine UG. Warum soll man privat 12,5K oder mehr Kapital dort binden, wenn man es nicht benötigt? Und Büro ist heutzutage überbewertet, Home Office regelt. Warum soll man mehr Geld am Anfang rausblasen, wenn das Business noch nicht läuft?
Mit der UG zahlt man die 1000 aus dem netto versteuerten einkommen, ja. Bei der gmbh muss man aber 12500 versteuern wenn man sich die irgendwann auszahlen lassen will. Also ist UG doch besser. Außerdem muss man die ja nicht in eine gmbh umwandeln wenn es auch so funktioniert
Das Stammkapital einer UG oder auch GmbH kannst Du Dir nicht auszahlen lassen, nur über andere Umwege wie z.B. Gehalt etc.. Ich teile seine Aussage allerdings hier auch nicht ganz, da ich schon ne UG gegründet habe nur um mir die Markenrechte zu sichern. Allerdings stimmt das mit der Insolvenz, daher habe ich auch gleich 1K€ Stammkapital gewählt. Wie er darauf kommt, dass man einen Wirtschaftsprüfer für die Umwandlung benötigt, erschließt sich mir auch nicht ganz. Ich hab einfach nach 2 Jahren die restlichen 24k€ einbezahlt bin zum Notar und habe die Änderung in eine GmbH beantragt und damit war das erledigt. Vielleicht meint er hier, wenn man die Gewinne in Stammkapital umwandeln will, das man dann vielleicht einen Wirtschaftsprüfer benötigt, kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen. Das würde ja gegen das Konzept einer UG sprechen, weil sie ja die Gründung erleichtern sollte.
@@ChrisBSB25Richtig den Wirtschaftsprüfer brauchst du wenn du Gesellschaftsmitteln nutzen willst. Was prinzipiell ja auch Sinn macht. Die Regelung ist meiner Meinung nach Gängelung und Bürokratie Wahnsinn.
Man kann auch eine UG bleiben. Die Umwandlung ist nicht nötig. Um ehrlich zu sein verbinde ich GmbH mit Handwerks Unternehmen oder ähnliches. Ich finde als Tech Start Up eine UG zu sein klingt auch besser.
Eine UG kann man auch ohne Buchprüfung in eine GmbH umwandeln, wenn das Stammkapital nicht aus der UG genommen wird. Notar kostet nicht viel. Weiss kaum ein Steuerberater, sie offensichtlich auch nicht.
Naja dann muss man aber wieder (voll versteuertes) Geld als Stammkapital einlegen und darf dann nicht von der 50%-Regelung gebrauch machen… am Schluss bleibt also auch doppelter Notar und Handelsregister-Aufwand Aber ja, das ist ohne Steuerberater, Wirtschaftsprüfer & Co möglich, nur dann doch lieber gleich eine GmbH gründen und nur 50% bei Gründung einbringen, dafür aber direkt Bonität aufbauen…
Also ich habe eine UG mit 500€ Stammkapital gegründet und war nicht direkt Insolvent. Notar ca 80€ mit Mustergründung und Handelsregistereintrag kostete auch nicht mehr wie 200€. Müsste nochmal auf die Rechnung gucken. Fertig ist die UG
Vermutlich kennt er das nicht wenn man keine Möglichkeit hat in kurzer zeit an 12.500€ zu kommen😅😂
Liebe es wenn Menschen die kein plan von Steuern haben, einem StB sagen wollen, Sie haben Recht
@@Bro4moneyman Es geht doch gar nicht um Steuern, sondern nur um Kosten für Notare und Amtseintragungen.
@@faabylon Wobei in dieser Situation eine Kapitalgesellschaft vermutlich auch nicht die beste Wahl ist.
Einmal Essen gehen und überschuldet 😅
1. Gründungskosten bei UG mit Musterprotokoll unter 200.- EUR. 1500.- EUR Stammkapital sind damit ausreichend.
2. Wenn das EK für die GmbH reicht, macht man erst eine Ausschüttung und dann eine Kapitalerhöhung. Dann wird kein WP benötigt.
Da würde ich gerne mal nachhaken, da es sich für mich etwas umständlich anhört. Warum eine Ausschüttung durchführen, welche ich dann entsprechend versteuern muss mit meinem persönlichen Steuersatz, falls es kein Holding-Konstrukt ist? Dann muss ich ja nochmal Geld nachschießen, weil bei mir auf dem Konto sowieso keine 23,5K€ ankommen aufgrund der Versteuerung von 30%, welche die UG/GmbH auf Gewinne durchführen muss. (Wenn wir von 25T€ Stammkapital ausgehen) Ich kann doch einfach die Gewinne auf das Stammkapital umbuchen und eine Kapitalerhöhung auf 25T€ durchführen? So ist es ja für die UG vorgesehen. Oder übersehe ich hier etwas?
Ich persönlich habe meine damalige UG einfach mit 1.000€ in 2017 gegründet und nach 2 Jahren privat 24T€ nachgeschoben und benötigte keinen WP, zumindest hat mich der Notar nicht darauf hingewiesen.
Hat sich hier die Rechtsprechung geändert?
@@ChrisBSB25 Vorweg: Ich bin weder StB noch WP und darf keine steuerliche Beratung durchführen. Ich gebe hier also nur meine persönliche Meinung in einer kleinen Fachsimpelei wieder.
M.E. wäre eine Holding der Idealzustand, aber mal eine UG in der Hand einer Privatperson unterstellt kommt das EK IMMER aus versteuerten Privatmitteln. Egal ob diese aus nicht selbständiger Arbeit oder aber aus der UG stammen. Die Entnahme sollte also auch die zu zahlende QUELLENSTEUR berücksichtigen. Hat nichts mit persönlichem Steuersatz zu tun.
In jedem Fall ist m.E. der vom Gesetzgeber schlecht formulierte Übergang von einer UG zur GmbH die komplizierteste aller Möglichkeiten.
Bravo, einer der wenigen, die das wissen.
Inzwischen ist das für mich zu einer Testfrage geworden, ob ein Steuerberater einen Plan hat von dem, was er erzählt.
@@ChrisBSB25 wenn man nur umbucht benötigt man, wie im Video gesagt, einen WP.
@@ayscable Falls die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durchgeführt wird, ist sehr wohl ein Wirtschaftsprüfer erforderlich.
Ich habe eine UG mit einem Darlehen 1.500€ gegründet (da ich die 12.5k nict hatte) und dann später in GmbH umgewandelt, ich fand es garnicht kompliziert und kostspielig, ich würde es wieder machen.
Was hat es mit den WPs gekostet?
@@dbbd5904 mir hat der mein Steuerberater geholfen die Firma aufzumachen für 1€, Danach Geld von Privat auf UG überweisen 1.500€ (als Darlehen), davon Notar Bezahlt (ich glaube 3-400€), musste dann Büro (muss echtes Office/Tisch sein) gemietet, als irgendwann genug Geld ei UG wa die 1.500€ zurück ausbezahlt (geht auch stückweisse), Dann kommt noch IHK usw. also ca. 1000-1500€ habe ich gebraucht da es nicht sofort mit Einnahme ging.
@@dbbd5904so ein Gutachten kostet ca. 1.500 EUR bis 2.000 EUR Netto (NRW)
@@jarniverse7313 dann definitiv günstiger als eine Ausschüttung (25% Kapitalertragssteuer) und normale Kapitalerhöhung…
Was man aber noch bedenken sollte: beim Musterprotokoll gibt es nur für den erstmalig bestellten GF eine Befreiung vom §181 BGB, gibt es später einen Wechsel wird eine Satzung erforderlich oder eben ohne Selbstkontrahierungsverbot…
Hm...und woher kommen die 12.500 Startkapital für die GmbH? Bekomme ich die per Antrag vom Finanzamt?
Kennst du das wenn man Arbeiten geht und dann Geld aufs Konto bekommt das man spart, kennst du?
@@polygonekomajoa, gibt halt leute, die nicht erst 8 jahre sparen möchten, um eine firma zu gründen, die statistisch gesehen ohnehin pleite gehen wird lmao
Hab es auch gemacht habe aber jetzt den Ärger mit mit Wirtschaftsprüfer und Notar usw.
Im nachgang hätte ich das auch mal lieber lassen.
Nicht weil UG schlecht ist sondern weil der Aufwand es in der Zukunft zu ändern groß ist.
ich find ein wichtiger punkt ist das man auch UG im Namen steht hat. Kenner wissen das dir kein Stammkapital haben und daher denke ich das man mit „GMBH“ im Namen besser aufm Markt auftreten kann und ernster genommen wird.
Interessiert in der Praxis keine Sau.
(Bin Inhaber einer UG mit 500k Umsatz)
Da gebe ich ayscble recht kann aus Erfahrung sagen, dass es am Ende wirklich wenige interessiert ob es eine GmbH oder UG ist.
Die Kommentare hier sind zum Weinen. Herr Juhn erklärt doch noch im Short, was mit der Einlagesumme der GmbH passieren kann, unmittelbar nach der Gründung. Nicht der "Kenner", sondern der Laie glaubt an die höhere Solvenz der GmbH. Entsprechend seiner Zielgruppe kann man das berücksichtigen.
Meine UG hat Stammkapital.
Kann es s er in, dass du von UG keine Ahnung hast?
Wenn schon, dann steht da "UG (haftungsbeschränkt)" und das sagt tatsächlich gar nichts über das Kapital aus, denn das kann auch höher wie bei manchen GmbH´s sein. Nur ist es eben nicht zwangsweise nötig bei Gründung. Auch eine Sache die hier im Short nicht rüber kommt.
Zudem entfällt ab 25.000 Euro Stammkapital die Pflicht zum Führen des Zusatzes "(haftungsbeschränkt)"! Dann sieht man sogar auf dem ersten Blick, dass es zur GmbH keinen Unterschied gibt!
Man gründet die UG ja eben weil man nicht die 12500/25000 für die GmbH-Gründung hat. Was denkt der denn?
Eine UG heißt übersetzt, ich war schon bei Gründung pleite… Bei Lieferanten extrem unbeliebte Gesellschaftsform, auch die Außenwirkung allgemein ist negativ behaftet, würde ich nie wählen.
So ist es. Jeder, der ein bisschen Ahnung hat, wird Geschäftspartner dieser Art meiden!
Eine Stufe besser als die Limited, weil noch deutsches Recht 😅
@@HoneysVlog du schreibst es doch selbst… als UG bist du eben anfangs der Barzahler/Vorkasse-Kunde, als GmbH gibt es sofort einen Vertrauensvorschuss
Das waren aber sehr schwache Gründe gegen die UG und nicht auf die Praxisnähe sondern aus Steuersicht betrachtet. Vielleicht positiv das Video aufziehen, was sind denn die Vorteile der GmbH?
Gibt auch Gründer die am Anfang keine 12.500 haben und erstmal jahrelang investieren müssen. Wie ich in den jahrelangen Aufbau meiner skalierenden ERP-SaaS Anwendung. Als Unternehmer hält man die Kosten am Anfang gering und wenn der Prototyp nach langer Aufbauphase fertig ist kommen die ersten Kunden. Dann fängt der Feinschliff an und bis man dann mit Vertrieb die Software ausrollen kann dauert es. Dann wandel ich in die GmbH um.
Werde das im Softwarebereich auch bei den Spin-Offs so machen. Jedes Projekt / UG muss sich selbst und organisch tragen und es zur GmbH schaffen.
Früher hatte ich noch meine Studienkredite abzuzahlen und keine 12.500. Bei dem nun stetig wachsendem Einnahmen fallen die Kosten für die Umwandlung gar nicht ins Gewicht. Sehe trotzdem aktuell keine Vorteile warum ich es in eine GmbH umwandeln sollte. Das Video zeigt mir zumindest keine auf.
Sehe ich genauso. Jedes Projekt/Vorhaben muss sich selbst tragen, dann kommt die Umfirmierung.
Sofern es sich nicht rentiert, wird liquidiert. Bei vier Vorhaben brauchen die GmbHs mind. 50k, vier UGs hingegen ~4K (je nachdem).
Spricht grundsätzlich nichts gegen, jedoch finde ich die Notarkosten mit fast 1.000€ für die Umschreibung ziemlich hoch. Ein Projekt hat doch auch immer Kosten + Gehälter und daher sollte als Summe 12.500EUR doch easy zusammen kommen. Ich würde eine UG nur noch gründen, wenn ich keine 12.500EUR liegen habe, weil man sonst eigentlich keine Vorteile hat außer die Möglichkeit die 25T€ ansparen zu können durch die Gewinne. Man kann die 12.500€ bei einer GmbH ja auch sofort wieder ausgeben. Wenn ich keine Kosten habe und alles selber mache, dann ist es natürlich erst einmal eine günstige Möglichkeit. Ich habe es 2017 gemacht, um meine Geschäftsidee + Marke zu sichern. Die UG lag dann 5 Jahre brach bis ich die Idee zeitlich umsetzen konnte. Dafür ist ne UG denke ich gut, die 12.500EUR hätten sonst vor sich hin geschimmelt. :)
@@ChrisBSB25 ein Projekt hat nicht immer Kosten und Gehälter. Wir haben erst nach weit über einem Jahr eingestellt, als die Umsätze das getragen haben.
@@ayscable bei solchen Konstellationen hat die UG dann ihre Daseinsberechtigung 👍🏻
Unsinn mit dem Wirtschaftsprüfer. Braucht man nicht notwendigerweise..
Bester Tipp: Gründet im Ausland mit einem internationalen Team. Spart euch das alles hier.
Was ist dann die ideale Gesellschaftsform für Startups? Für jene die nicht unbedingt zu VC wollen...
Sparen und eine GmbH gründen oder ein Einzelunternehmen, wenn kein Geld vorhanden ist
Ganz schwierige Aussage zur GmbH. Die 12.500€ aind nicht zum aussgeben da. Im Gegenteil. Wenn die GmbH in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät und nicht die 25.000€ lequide da sind, dann bist du ganz schnell in der Privathaftung...
Er legt es ja nur rechtlich da. Ob du das Geld dann liegen lässt oder nicht ist deine Entscheidung.
@@TheHolladiewaldfeee ganz toll, es ist aber eine grobe Falschberatung, wenn ich als Steuerberater sage, die GmbH Einlage ist zum ausgeben da... Das bringt dich im schlimmsten Fall in den Knast
Stimmt natürlich nicht was du schreibst und es heißt liquide nicht lequide.
Das Stammkapital kann normal investiert werden, wenn du nur 12,5k bringst werden im Insolvenzfall die anderen 12,5k fällig, das ist aber alles
@@jankandel8359 wer Schreibfehler findet darf sie behalten 🤷🏼♂️ es ist trotzdem falsch, dass du die 12.500€ ausgeben darfst. Kannst du natürlich machen, aber dann musst du sicherstellen, dass zum Zeitpunkt der Insolvenz dieses Geld auch wieder in kurzer Zeit in Bar zur Verfügung stehen kann. Sonst ist eben die Privathaftung sehr schnell gegeben. Die 25.000€ hat der Gesetzgeber sich nicht aus den Fingern gesaugt.
Ich halte zwar auch nichts von UGs, aber das mit der Insolvenz, und dass die Gründungskosten aus versteuertem Geld bezahlt werden müssen ist, bei allem Respekt, Unsinn. 🤷🏻♂️
Da es ein Short ist als Ergänzung: Man ist nicht gezwungen die UG zur GmbH umzufirmieren! Daher kommt das Testat und ein weiter Notartermin nicht zwingend auf die Gesellschaft zu. Denn mit dem Erreichen des Stammkapitals von 25.000 Euro kann - muss aber nicht - umfirmiert werden. Zudem entfällt dann sogar die Pflicht zum Führen des Zusatzes "haftungsbeschränkt" was jedem klar nach außen zeigt, dass die UG wie eine GmbH behandelt wird.
Müssen musst du nicht, aber du musst die 25% Rücklage jährlich bilden, solange du nicht umfirmiert hast - auch über 25.000€ Kapital hinaus…
@@kyrbies Das man muss habe ich auch gar nicht gesagt.
Zudem muss die Rücklage nur so lange erfolgen bis man ohne Umwandlung das Stammkapital auf 25.000 Euro erhöt. Tut man das läuft man als UG ohne Zusatz weiter und ist von der Rücklagenbildung entbunden.
Wenn, dann korrigier mich doch bitte richtig und nicht nur zur Hälfte ;)
@@ReneK2810 du verwechselst da etwas… lies dir mal GmbHG § 5a Unternehmergesellschaft durch.
Gründest du unter 25.000€ als UG musst du UG (haftungsbeschränkt) oder Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) führen. Erst wenn das Stammkapital mindestens 25.000€ beträgt darf in eine normale GmbH umfirmiert werden, dann entfällt die Rücklagenpflicht und statt UG (haftungsbeschränkt) darf sich die Firma dann GmbH nennen. Die Umfirmierung erfolgt per Notar, wird im Handelsregister dann eingetragen und geht entweder per Wirtschaftsprüfer-Gutachten aus Gesellschaftsmitteln oder durch ganz normale Stammkapitalerhöhung.
Kurz: nur weil die UG Gewinn gemacht hat und ihr Kapital zB von 1.000€ auf 100.000€ angewachsen ist, hat sie noch lange kein 25.000€ eingetragenes Stammkapital… eine UG ohne den Zusatz (haftungsbeschränkt) gibt es nicht, nennt sich dann GmbH…
mein ausführlicher Post ging leider verloren, aber es sollten die Halbwahrheiten doch geradegerückt werden. UG (haftungsbeschränkt) bleibt UG (haftungsbeschränkt) mit der jährlichen Pflicht zur Rücklagenbildung (25%) und zwar solange bis das Stammkapital auf mind. 25.000€ erhöht wird (entweder mit Wirtschaftsprüfer-Testat aus Gesellschaftsmitteln oder normale Bar-Kapitalerhöhung), danach heißt es dann Firma GmbH statt Firma UG (haftungsbeschränkt)…wenn du Firma UG nutzt - ohne (haftungsbeschränkt), egal wie hoch dein Kapital ist, besteht Geschäftsführerhaftung (BGH Urteil des III. Zivilsenats vom 13.1.2022 - III ZR 210/20)
@@kyrbies "muss aber nicht"
Eine UG kann auch mit mehr als nur 1 Euro gegründet werden. Ohwe… 😁
Es geht darum dass es der(!) Grund für die Gründung einer UG (haftungsbeschränkt) ist. Viele denken Sie würden da was sparen...
Das es auch mit einer Million geht ist Herrn Juhn und allen vom Fach klar. ;)
Frage: kann man eine GmbH auch als deutscher im Ausland Gründen? Zum Beispiel wenn man in der Schweiz lebt, kein Wohnsitz in Deutschland?
Wozu GmbH wenn ich privat die volle Haftung übernehmen kann und möchte?
Eine UG hat kein gutes Statement nach außen.
Das kommt dazu, ja.
Interessiert in der Praxis kaum jemanden 😉
@@jbdsatvv Dönerladen und Friseurbude sicher nicht, aber wenn du Warenkredit/Lieferverträge brauchst durchaus. Und wenn das dann per Darlehen in die UG fließt hätte man auch gleich die GmbH wählen können 😉
Wenn die 1-Man-GmbH z.B. nur 13000 EUR auf dem Konto hat. Dann hafte ich mit meinem Privatvermögen bei einer Insolvenz nur bis 12000 EUR? Richtig?
Richtig
Falsch. „Auf dem Konto“ interessiert in der Bilanz nicht. Als Gesellschafter haftest du mit dem gewählten Stammkapital. Hast du zB mit 25.000€ gegründet und 50% eingezahlt, dann müssen 12.500€ nachgeschossen werden…
Geschäftsführerhaftung und verdeckte Sachgründung mal außen vor…
Was passiert, wenn ich die UG gar nicht umwandele und dauerhaft die UG bleibe…😉
Jährlich 25% Gewinnrücklage einstellen bis zur Umfirmierung, egal wie viel Kapital vorhanden ist, also auch über die 25.000€ hinaus…
Ein Geschäftsführergehalt sollte man auf keinen Fall aus dem Stammkapital finanzieren und darauf Lohnsteuern zahlen.
Du must dich ja nicht anstellen. Du kannst auch als selbständiger GF die GF deiner GmbH machen. Zahlst hat USt, die die GmbH als Vorsteuer wieder ziehen kann.
Ich hab hier gerade sehr viel Unsinn gehört und vieles spricht sogar gegen die Kapitalerhaltungsvorschriften der GmbH. Also wer nicht das Finanzamt in seinen Büchern schnüffeln lassen will tut lieber nicht was hier gesagt wurde.
Ist nicht 25k notwendig für eine Gründung eines GmbH?
Ich habe beides, aber ich benötige doch keinen Wirtschaftsprüfer wenn ich die UG ebenfalls wandeln möchte.
Hängt davon ab ob aus Gesellschaftsmitteln erhöht wird (Umbuchung vom Gewinn ohne Ausschüttung) oder per normaler Kapitalerhöhung. Letztere erfolgt nur beim Notar und dann per Einzahlung - ohne WP
Nach 8 Jahren UG, diese in eine GmbH umgewandelt...ohne Wirtschaftsprüfer...o.ä. Von den Kosten her, ging es auch. Also ganz geh ich mit Ihrer Ausführung hier nicht mit, aber nun gut.
Was hat es dich gekostet? Aus Gesellschaftsmitteln oder "extern" Kapital zugeführt?
@@jbdsatvv In meinem Fall habe ich eine Maschine, die ich privat gekauft hatte, eingelegt. Notariatskosten, sowie die Gebühr vom Amtsgericht Standard. Die Eintragung und somit Umwandlung v. der UG in die GmbH ging in wenigen Wochen über die Bühne. Aus der Erfahrung heraus, würde ich keine UG mehr gründen, sondern gleich den Weg zur GmbH suchen. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Gruß
Der GmbH kann ich das Stammkapital doch sogar leihen, oder nicht? Dann kann ich es später wieder steuerfrei zurücknehmen.
Bilde mal diesen Buchungssatz. Bank 12500 an ? Die Stammkapitaleinzahlung ist nicht mit Fremdkapital möglich, das wäre ein Widerspruch an sich.
Ich halte von gmbhs nichts. Handelt mal lieber auf eigene Rechnung und trefft anständige Entscheidungen statt immer die Haftung aus der Hand zu geben.
Gründet doch einfach eine GmbH in der Schweiz 🇨🇭 dann müsst ihr wenigstens nicht mit absaufen wie der Rest 😬
Noch bekommt man ja hier 🇨🇭 Aufenthaltsbewilligungen.
Henne Ei Problem. Wie bekomme ich eine Wohnung ohne "Arbeitsvertrag" wie mach ich ein Bankkonto auf ohne Wohnung?
Wenn du Geld hast ist das nicht das Problem. Arbeit findet man in der Schweiz übrigens genug. Man kann nur nicht erwarten das man sofort die Traumstelle erhält, dass wird ein bisschen Zeit und Arbeitsmarkterfahrung in der Schweiz kosten.
@@RufMichAn88 von welchen Größen sprichst du ?
Angestelltenverhältnis muss nicht sein 😉
Es ist nicht viel, je nach Kanton aber mindestens 50.000 Euro oder CHF sollten abrufbar sein auf dem Girokonto um eine Aufenthaltsgenehmigung und somit Wohnsitzbestätigung zu bekommen. Dann bekommst du auch ein Bankkonto. Wobei das mit dem Konto auch anders geht 😉
@@RufMichAn88 Das mit dem Konto müsste auch mit einem Treuhänder gehen oder? Ok ist ja dann noch im Rahmen 😃
Hast in DE schon eine gehabt und transferiert?
1000 Euro für Notar und Handelsregister?
Ne aber ein polarisierendes video und angekurbelter algo für den kanal inhaber haha also hat er alles richtig gemacht 💯😂
@@faabylon Für die Ummeldung in eine GmbH stimmt das leider fast. Ich hab fast 800EUR bezahlt. Ätzender scheiß :(
950€ = 750€ Notar + 200€ Handelsregister (gUG)
@@ChrisBSB25800€ sind doch voll fein? 10k wäre übertrieben
@@jbdsatvv Naja, dafür das er einen Standard-Dokument kurz mal abändert und mir vorliest, sind 800EUR schon ein verdammt Guter Stundenlohn. Werde Notar im nächsten Leben. ;)
Rechtlich fehlerhafte Ausführungen,
und zwar nicht nur eine. Bemerkenswert in so einem kurzen Beitrag. Hauptsache viel Content raushauen.
Das gröste Problem ist, dass die Leute oft kein Geld und keine Ahnung von Steuerrecht haben. Die Haben dann natürlich auch keinen Steuerberater und wundern sich, dass sie ständig stress mit dem Finanzamt bekommen.
Ganz so einfach ist es nicht. Gründen kann man auch mit 1k oder 2k. Die Haftung ist limitiert, besser als bei 25k. Es gibt auch einige Vorteile. Das Gehalt müsste außerdem wieder verteuert werden, bei Zivilklagen haftet man dennoch mit 25k usw... So pauschal kann man das nicht sagen.
Ne UG ist dasselbe wie ne GmbH nur das sie weniger Stammkapital zur Gründung benötigt. Irgendwelche Unterschiede sind mir nicht bekannt als GmbH und UG Besitzer. :) Das Gehalt muss in beiden Rechtsformen versteuert werden oder was genau meinst Du hier?
Es heißt Gesellschaft mit beschränkter Haftung und nicht mit unbeschränkter Haftung. Wenn du also Mist baust z.B. Insolvenzverschleppung kannst du auch im schlimmsten Fall als Geschäftsführer zur Privatinsolvenz gezwungen sein.
haben sie denn 12.5 für mich? pitch kommt dann per mail
Bro ich hab halt keine 12 500 euro geschweige denn 25 k und brauche die gewinnverlust Verrechnung beim cfd handel insofern ist die ug der shit für mich 😂😂😂
Welcher Broker macht da mit?
@@citydoener69 In wie fern ?
Hey, bei mir der gleiche Fall. Hast du die UG gegründet?
@@Niklas.Capital Bis jetzt leider nicht...
Ich mach doch keine Firma in Deutschland auf und zahle wie verrückt Steuern die ins Ausland gehen.Das ganze hier ist nichts anderes wie Follower zu bekommen 😂😂😂
Die hat das Geld von 1000 Euro nicht, deswegen für 12.500 Gründen 😂😂😂
Da fällt Herrn Juhn der Silberlöffel aus dem Mund 😂
Unser Steuerberater hat auch nicht gecheckt. Für manche Menschen ist es halt unvorstellbar nicht 12k5 rumliegen zu haben.
@@ayscable naja, aber wenn man keine 12.500€ auftreiben kann dürfte auch ein Start als Unternehmer eher ausscheiden…
Mit 1.000€ Startkapital lassen sich einfach die wenigsten Geschäftsideen realisieren, das reicht doch gerade für die Gründung und dann ist noch keine Kaution fürs Büro hinterlegt 😅
@@kyrbies Viele bieten bestimmt auch Dienstleistung an, die aus dem Homeoffice erbracht werden können. Büro braucht es nicht unbedingt und könnte am Anfang zu teuer sein und objektiv betrachtet auch keinerlei Vorzeile haben.
@@multa7053 klar, aber die brauchen dann wohl auch keine Kapitalgesellschaft, sondern starten als Einzelunternehmer/Freiberufler…
@@kyrbies Nein, wenn man das Haftungsrisiko reduzieren möchte nimmt man eine UG. Warum soll man privat 12,5K oder mehr Kapital dort binden, wenn man es nicht benötigt?
Und Büro ist heutzutage überbewertet, Home Office regelt.
Warum soll man mehr Geld am Anfang rausblasen, wenn das Business noch nicht läuft?
Ich dachte man muss 25 tausend vorweisen können
Das mit den Gehältern ist falsch ;)
Hmm… ich dachte immer die Stammeinlage einer GmbH wären 25k? Was habe ich übersehen 🤔
Bei einer Stammeinlage in Geldform und nicht in sachform reichen 12.500€ zum gründen
Und denkt daran: sollte eine Insolvenz angemeldet werden, aus irgendeinem Grund, dann müssen die 25 k Euro auf dem Girokonto sein....
Nonsens
Wie hoch ist das Mindestgehalt, dass ich mir als Geschäftsführer meiner eigenen GmbH mindestens bezahlen?
Theoretisch kannst du das unentgeltlich machen. Kommt ein bischen drauf an, was du für einen persönlichen EST-Satz hast ob das Sinnvoll ist.
Was für ein Quatsch.
gewellfafft
Mit der UG zahlt man die 1000 aus dem netto versteuerten einkommen, ja.
Bei der gmbh muss man aber 12500 versteuern wenn man sich die irgendwann auszahlen lassen will. Also ist UG doch besser. Außerdem muss man die ja nicht in eine gmbh umwandeln wenn es auch so funktioniert
Das Stammkapital einer UG oder auch GmbH kannst Du Dir nicht auszahlen lassen, nur über andere Umwege wie z.B. Gehalt etc.. Ich teile seine Aussage allerdings hier auch nicht ganz, da ich schon ne UG gegründet habe nur um mir die Markenrechte zu sichern. Allerdings stimmt das mit der Insolvenz, daher habe ich auch gleich 1K€ Stammkapital gewählt. Wie er darauf kommt, dass man einen Wirtschaftsprüfer für die Umwandlung benötigt, erschließt sich mir auch nicht ganz. Ich hab einfach nach 2 Jahren die restlichen 24k€ einbezahlt bin zum Notar und habe die Änderung in eine GmbH beantragt und damit war das erledigt. Vielleicht meint er hier, wenn man die Gewinne in Stammkapital umwandeln will, das man dann vielleicht einen Wirtschaftsprüfer benötigt, kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen. Das würde ja gegen das Konzept einer UG sprechen, weil sie ja die Gründung erleichtern sollte.
@@ChrisBSB25Richtig den Wirtschaftsprüfer brauchst du wenn du Gesellschaftsmitteln nutzen willst. Was prinzipiell ja auch Sinn macht. Die Regelung ist meiner Meinung nach Gängelung und Bürokratie Wahnsinn.
Viel zu wenig likes! ❤
Man kann auch eine UG bleiben. Die Umwandlung ist nicht nötig. Um ehrlich zu sein verbinde ich GmbH mit Handwerks Unternehmen oder ähnliches. Ich finde als Tech Start Up eine UG zu sein klingt auch besser.
Wie gründet man bitte ne GmbH mit 12.500€. Sind doch 25k
Du redest viel zu schnell anstrengend beim kacken dir zuzuhören
😂
Eine UG kann man auch ohne Buchprüfung in eine GmbH umwandeln, wenn das Stammkapital nicht aus der UG genommen wird.
Notar kostet nicht viel.
Weiss kaum ein Steuerberater, sie offensichtlich auch nicht.
Naja dann muss man aber wieder (voll versteuertes) Geld als Stammkapital einlegen und darf dann nicht von der 50%-Regelung gebrauch machen… am Schluss bleibt also auch doppelter Notar und Handelsregister-Aufwand
Aber ja, das ist ohne Steuerberater, Wirtschaftsprüfer & Co möglich, nur dann doch lieber gleich eine GmbH gründen und nur 50% bei Gründung einbringen, dafür aber direkt Bonität aufbauen…